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Hermann von Gilm zu Rosenegg (1. November 1812 in Innsbruck – 31. Mai 1864 in Linz)

Hermann von Gilm zu Rosenegg war ein österreichischer Jurist und Dichter.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften wurde er Staatsbeamter in Schwaz. Über Bruneck und Rovereto kam er nach Wien und arbeitete dort zunächst als Hofkanzleipraktikant. Er tritt in Linz eine Stelle als zuständiger Leiter des Theaterressorts an, verfasst Theaterberichte und verhindert in seiner Tätigkeit grobe Eingriffe in die Spielpläne und Texte der Stücke.

Hermann von Gilm erntete Lob für seine feinsinnigen Gedichte. In den politischen Liedern spiegelt sich sein erhitztes Gemüt und als Gegner der Jesuiten schrieb er scharfe Polemiken. Im Umgang mit seinen Werken trat er der Öffentlichkeit gegenüber zurückhaltend auf. Als Liberaler konnte der Beamte seine politische und kirchliche Überzeugung nicht unter seinem Namen publizieren. Zu Lebzeiten erschien nur der Gedichtband: Tiroler Schützenlieder.

Gottfried Benn schätzte den Dichter und Richard Strauss hat etliche seiner Sophienlieder vertont.

Im Jahr 1870 hatten die Innsbrucker Stadtväter bereits erwogen, die damalige Verlängerung der Angerzellgasse in Gilmstraße umzubenennen. 1873 ist dies dann auch geschehen, auch die dort befindliche Volksschule heißt Gilmschule. Ausserdem befindet sich eine Büste in der Fassade des Landesmuseums in Innsbruck.


Verwendete Quelle: Artikel Hermann von Gilm zu Rosenegg. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Dezember 2007, 18:02 UTC.
URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hermann_von_Gilm_zu_Rosenegg&oldid=39615174
(Abgerufen: 21. April 2008, 15:12 UTC)
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