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Rosa Mayreder (30. November 1858, Wien – 19. Januar 1938, Wien)

Lyrik
Zwischen Himmel und Erde AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Erstes Begegnen; In den Höhen; Niedergleiten; Wandlung und Ende.

Rosa Mayreder, Fabeleien über göttliche und menschliche Dinge, Anzengruber Verlag - Brüder Suschitzky - Leipzig, Wien, 1921
Prosa
Fabeleien AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Ein Brief an den Verleger als Vorwort; Drachentöter; Einsame Gegend; Der Schatten; Grotesk-Pantomime; Ein Zwist; Das Feenschloß; Die Stimme Gottes; Von den Schätzen des alten Zauberers; Der Stiefvater; Eine Jubiläums-Inkarnation; Erster Versuch; Mein Traum; Eine Unterredung; Die Wanderer und das Ziel; Der Wiedergeborene.

Rosa Mayreder, Fabeleien über göttliche und menschliche Dinge, Anzengruber Verlag - Brüder Suschitzky - Leipzig, Wien, 1921
Der synthetische Mensch MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle

Review zu Rosa Mayreder: Die Kritik der Weiblichkeit aus dem Englischen frei übersetzt von Mitzi Obermayer – mit einer Antwort von Rosa Mayreder, Neues Frauenleben 16. Jg., Nr. 1/2, 1914
Idole Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Idole, S. Fischer Verlag, berlin, 1899
Sonderlinge Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Sonderlinge, Hermann Hilger Verlag, Leipzig, 1918
Pipin Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Pipin, Eine Sommergeschichte, Hermann Seemann Nachfolger, Leipzig, 1903
Übergänge Digitalisat Digitalisat    Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Übergänge, Hugo Heller & Cie., Leipzig, Wien, 1908
Rosa Mayreder, Übergänge, E. Pierson's Verlag, Dresden, Leipzig, Wien, 1897

Zur Kritik der Weiblichkeit Digitalisat Digitalisat    Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Zur Kritik der Weiblichkeit, Eugen Diederichs, Jena, 1922
Rosa Mayreder, Zur Kritik der Weiblichkeit, Eugen Diederichs, Jena, 1905

Der typische Verlauf sozialer Bewegungen Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Der typische Verlauf sozialer Bewegungen, Anzengruber Verlag - Brüder Suschitzky - Leipzig, Wien, 1917
Hugo Wolf Briefe an Rosa Mayreder Digitalisat Digitalisat

Rosa Mayreder, Hugo Wolf Briefe an Rosa Mayreder, Rikola Verlag, Wien, Berlin,Leipzig, München, 1921
Der Corregidor Digitalisat Digitalisat (externer Link)

Der Corregidor, Oper in vier Akten von Hugo Wolf, Text nach einer Novelle des Alarcon von Rosa Mayreder-Obermayer

Rosa Mayreder (30. November 1858, Wien – 19. Januar 1938, Wien)

Rosa Mayreder war Schriftstellerin, Frauenrechtlerin, Kulturphilosophin, Musikerin und Malerin.

Die Tochter eines wohlhabenden Wiener Gastwirts konnte sich schon von ihrer Jugend an als Malerin und Schriftstellerin betätigen. Sie liebte die Wissenschaft und wendete sich gegen den zu ihrer Zeit herrschenden Zustand, dass im Allgemeinen nur Männern höhere Bildungsgüter zugänglich waren. Dies schien ihr im Herkommen begründet, das sie durch "die neuen, besseren Sitten" ersetzen wollte. Selbst ging sie zunächst von Anthropologie und Physik aus, stieß aber bald auch auf die besondere Bedeutung der Sprache. Mit siebenunddreißig Jahren brachte sie gemeinsam mit Hugo Wolf die Oper "Der Corregidor" (nach der Novelle "Der Dreispitz" von Alarcon) heraus, deren Libretto sie verfasst hat; sie gehörte zu Wolfs Förderinnen.

1881 heiratete Rosa ihren Jugendfreund, den Architekten und späteren Rektor der Technischen Hochschule Wien Karl Mayreder. Bei der Frauenrechtlerin Marie Lang lernte sie Anfang der 1890er Jahre Marianne Hainisch kennen und gründete 1893 den Allgemeinen Österreichischen Frauenverein mit, deren Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin sie wurde. Ab 1899 gab sie gemeinsam mit Marie Lang und Auguste Fickert die Zeitschrift "Dokumente der Frauen" heraus. Sie stand auch mit der Komponistin Mathilde Kralik von Meyrswalden (1857-1944) in Kontakt. In einem Brief vom 13. Mai 1936 schreibt die Komponistin ihr einen Brief, hier ein Auszug: "Sehr verehrte Frau, Ich bin entzückt von Ihren herrlichen Sonetten, die gleicherweise formvollendet und gedankentief und so reich an Sprachschönheit sind, dass sie schon die Musik in sich tragen ..." Quelle: Wienbibliothek.

In ihren Büchern, aber auch in Gesprächen, die sie in ihren Tagebüchern niederlegte, versuchte die Kultur-Umschaffende, ein gleichwertiges Verhältnis der Geschlechter einzubürgern, durch das weder der Mann die Frau noch diese den Mann nur körperlich begehrt. Mit ihrem Ansinnen stieß sie in literarischen Kreisen auf Anerkennung und Zustimmung. Die Gegnerschaft fand sich für sie namentlich im Bereich der Medizin, die von Mayreder in Bezug auf Seelisches als ein Hort der Willkür, aber auch der Herabwürdigung von Frauen zum Sexualobjekt empfunden wurde. Sie wandte sich gegen die Diskriminierung ihres Geschlechts und die bestehende Doppelmoral. Ihre Werke fanden weite Verbreitung und wurden auch ins Englische übertragen. Auf der letzten herausgegebenen 500-Schilling-Banknote) fand sich neben ihrem Abbild das Zitat "Die beiden Geschlechter stehen in einer zu engen Verbindung, sind voneinander zu abhängig, als dass Zustände, die das eine treffen, das andere nicht berühren sollten" (1905). Allerdings liebte Rosa Mayreder selbst durchaus auch großbürgerliche Sitten, die sie mit ihren inneren Anliegen in eins zu verschmelzen suchte.

Ambivalent blieb ihr Verhältnis zu Rudolf Steiner: zeigt der gemeinsame Briefwechsel ein echtes Angezogensein, so sind die Tagebucheintragungen von Missfallen an der Ferne des – wenn auch als Schriftsteller für bedeutend gehaltenen – Jugendgefährten vom Praktischen geprägt.

Mayreder, die selbst zuerst als Malerin tätig gewesen war, gründete in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg mit Olga Prager und Kurt Federn die "Kunstschule für Frauen und Mädchen".

Vor und während des Krieges engagierte sie sich gemeinsam mit Bertha von Suttner in der Friedensbewegung und wurde 1919 die Vorsitzende der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit" (IFFF), obwohl sie durch die Pflege ihres psychisch erkrankten Mannes ab 1912 in ihrer Arbeit stark eingeschränkt war. Sie engagierte sich für die Friedensbewegung und kritisierte alle Formen des Militarismus, den sie als typisch männliches Machwerk sah. In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg schien Mayreder, der kulturelle Schritt des 19. Jahrhunderts nach vorn sei wieder zurückgegangen worden.

1928, zehn Jahre vor ihrem Tod, wurde Rosa Mayreder anlässlich ihres ihres 70. Geburtstages zur Ehrenbürgerin der Stadt Wien ernannt. 1938 starb sie im Alter von 80 Jahren in Wien. Rosa Mayreder ist in der auf dem Wiener Zentralfriedhof in der ersten Reihe hinter der Karl Lueger Kirche gelegenen Familiengrabstätte "Mayreder" an der Seite ihres Ehegatten Dr. h.c. Karl Mayreder, ihrer Schwiegereltern Leopold und Henriette Mayreder (Besitzer des berühmten Hotels Matschakerhof in Wien I, Spiegelgasse 5/Seilergasse 7), ihres Schwagers Architekt Julius Mayreder und ihrer Schwägerinnen beerdigt. Diese Grabstätte ist bis heute weder ein Ehrengrab der Stadt Wien noch ein ehrenhalber gewidmetes Grab.

Nach Mayreder wurde das 1999 gegründete Rosa Mayreder College (Wien) benannt, das sich der feministischen Bildungsarbeit widmet.

Verwendete Quelle: Artikel Rosa Mayreder in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rosa_Mayreder

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