Gabryela Zapolska (30. März 1857, Podhajce bei Luck – 17. Dezember 1921, Lemberg)
Gabryela Zapolska eigentlich Maria Korwin-Piotrowska, war eine polnische Schriftstellerin.
Zapolska war die Tochter eines wohlhabenden Gutsbesitzers, die sich, gegen den Willen ihrer Eltern, 1879 einer wandernden Schauspielertruppe anschloss. Sie trat in vielen polnischen Städten auf und gastierte zwischen 1890 und 1895 in Paris.
1902 gründete sie eine Schauspielschule in Krakau, die sie auch einige Jahre leitete. Außerdem machte sie sich einen Namen als Theaterkritikerin.
Als führende Vertreterin des polnischen Naturalismus war sie auch von Émile Zola beeinflusst und kritisierte besonders in ihren Romanen die Stellung der Frau in der Gesellschaft. Einen Teil ihres Werkes verfasste sie unter den Pseudonymen Józef Maskoff und Walery Tomicki. Besondere Bedeutung erlangte sie durch ihre Theaterstücke, ihr wichtigstes, die Tragikomödie Moralnosc pani Dulskiej (Die Moral der Frau Dulski) von 1906 wird bis zum heutigen Tage häufig gespielt.
Bibliographie
- Kaska Kariatyda, 1887 – deutsch: Käthe, die Karyatide, Leipzig 1902 bzw. Käthe. Der Roman eines Dienstmädchens, Berlin 1924
- Przedpiekle, 1889 – deutsch: Die Hölle der Jungfrauen, Berlin 1924
- Menazeria ludzka (Die menschliche Menagerie), 1893
- Wodzirej, 1896, Berlin 1924
- Sezonowa milosc, 1905 – deutsch: Sommerliebe, Berlin 1915
- Pan policmajster Tagiejew, 1905 – deutsch: Der Polizeimeister. Ein russischer Polizeiroman, Berlin 1914
- Córka Tuski, 1907
- O czym sie nie mówi, 1909 – deutsch: Wovon man nicht spricht, Berlin 1924
- Szalenstwo – deutsch: Frau Renas Ehe, Berlin 1913
- Kobieta bez skazy, 1913 - deutsch: Die unberührte Frau, Berlin 1920
- O czym sie nawet myslec nie chce, 1914 – deutsch: Woran man nicht denken mag, Berlin 1924
- Janka, 1921
- Frania Poranek. Jej dalsze losy, 1922
- Z pamietników mlodej mezatki, 1923
- Fin-de-siecle'istka
- Zaszumi las
- Rajski ptak (Paradiesvogel)
- Eine neunbändige Ausgabe ihrer Romane erschien 1924 im Berliner Verlag Oesterheld & Co., was von ihrer enormen Popularität auch in Deutschland zeugt.
- Zabusia, Komödie, 1897 – deutsch: Die kleine Kröte, Berlin 1956
- Jesiennym wieczorem, 1905
- Moralnosc pani Dulskiej, Komödie, 1906 – deutsch: Die Moral der Frau Dulski. Eine Spießerkomödie in 3 Aufzügen, Wien 1912
- Ich czworo, 1907 – deutsch: Dummheit im Quadrat, Berlin 1956
- Panna Maliczewska, 1912 – deutsch: Die Freundin, Berlin 1912 bzw. Fräulein Maliczewska, Berlin 1956
- Skiz
Verwendete Quelle: Artikel Gabriela Zapolska. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. August 2007, 22:26 UTC.
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Wodzirej, Powiesc (polnisch / polski)
