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Jeppe Aakjaer (10. September 1866, Aakjær (Dänemark) – 22. April 1930, auf dem Hof Jenle bei Skive)

Prosa
Die Kinder des Zorns AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Jeppe Aakjaer, Die Kinder des Zorns, Übertragen von Erich Holm, Pseudonym von Mathilde Prager, Georg Merseburger, Leipzig, 1912, im L. Staackmann Verlag, Leipzig 1951
Das Leben auf dem Heckenhofe Digitalisat Digitalisat

Jeppe Aakjaer, Das Leben auf dem Heckenhofe, Bauernstück in vier Akten, Übertragen von Erich Holm, Pseudonym von Mathilde Prager, Im Selbstverlag von E. Holm, Wien, 1909

Jeppe Aakjaer (10. September 1866, Aakjær (Dänemark) – 22. April 1930, auf dem Hof Jenle bei Skive)

Jeppe Aakjær; eigentlich Jeppe Jensen war dänischer Schriftsteller.

Aakjær, der Sohn eines armen Heidebauern, fühlte sich von früh auf zur Welt der Bücher hingezogen. Er besuchte die Volkshochschule und nahm 1884 an einem Examenskursus zur mittleren Reife in Kopenhagen teil. Dort wurde er aktives Mitglied der sozialistischen und atheistischen Kreise. Aakjær, eingeschriebenes Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, blieb sein ganzes Leben sozialpolitisch aktiv. Sein literarisches Debüt war kein belletristisches Werk, sondern eine Kampfschrift gegen die Innere Mission.

Schon als junger Mann hielt er agitatorische Vorträge, für die er 1887 für siebzehn Tage ins Zuchthaus musste. Prägend wirkte auf ihn die Lektüre der Werke von Bjørnstjerne Bjørnson, Georg Brandes und Charles Darwin, deren Gedanken Aakjær vor allem in seinen Romanen propagierte. Verschiedene kurzfritige Beschäftigungen als Volkshochschullehrer (Entlassung wegen konfessionsübergreifendem Unterricht) und sozialdemokratischer Journalist folgten. 1895 begann er ein Geschichtsstudium in Kopenhagen. 1893 heiratete er die spätere Schriftstellerin Marie Bregendahl (die Ehe wurde 1900 geschieden).

Nach wirtschaftlich schweren Jahren debütierte er 1899 als Lyriker und Prosaist. Seither lebte er als freier Schriftsteller und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten der sogenannten "Volksrealisten". 1906 reiste Aakjær auf den Spuren von Robert Burns, den er bewunderte, durch Schottland. Ab 1907 bewirtschaftete er zusammen mit seiner zweiten Frau Nanna Krog, die er im selben Jahr heiratete, das Gehöft Jenle (jütländisch für "einsam, abgeschieden"), auf dem er das heimatliche Volkstum pflegte und das jährlich bis zu seinem Tode Schauplatz großer jütländischer Volksfeste wurde, wie sie auch sein Vorbild Bjørnstjerne Bjørnson veranstaltete. Heute ist der Hof Jenle, auf dem Aakjær und seine Frau auch beerdigt wurden, ein Museum. Seit 1980 wurde Aakjærs Tradition der jährlichen Volksfeste, auf denen es immer auch Reden und musikalische Aufführungen gab, wieder aufgenommen.


Verwendete Quelle: Artikel Jeppe Aakjær. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jeppe_Aakj%C3%A6r
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der AutorInnen verfügbar.


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