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Louise-Victorine Ackermann (30. November 1813, Paris – 2. August 1890, Nizza)

Lyrik

An den Kometen von 1861. Aus: Die französische Lyrik im 19. Jh., Mit eigenen Übertragungen von Sigmar Mehring, Verlag von Baumert und Ronge, Grosshain und Leipzig, 1900, S. 63

Daphne. Aus: Sommerblumen und Herbstblätter, Gedichte von Josephine Freiin von Knorr, Verlag von L. Rosner, Wien, 1885, S. 147

Louise-Victorine Ackermann (30. November 1813, Paris – 2. August 1890, Nizza)

Louise-Victorine Ackermann, geb. Choquet, war eine französische Dichterin.

Sie wurde zwar in Paris geboren, verbrachte aber ihre Jugend in der eher ländlichen Gegend in der Nähe von Montdidier, süd-östlich von Amiens. Im Jahr 1829 schickte ihr Vater, der ihre frühe Bildung übernommen hatte, sie zur Schule nach Paris.

1838 ging Louise-Victorine nach Berlin, um Deutsch zu studieren, und heiratete dort 1843 Paul Ackermann, einen Theologen. Nach etwas mehr als zwei Jahren glücklicher Ehe starb ihr Mann, und Madame Ackermann zog nach Nizza und lebte dort zusammen mit ihrer Lieblings-Schwester.

Im Jahre 1855 veröffentlichte sie Contes de Vers und 1862 Contes et poésies.

Bald nach der Veröffentlichung dieser Gedichtbände zog es Louise-Victorine Ackermann nach Paris, wo sie von Freunden umgeben war, veröffentlichte aber nichts weiter außer einem Band Prosa, die Pensées d'un Solitaire ( "Gedanken eines Einsiedler", 1883), dem sie eine kurze Autobiographie voranstellte. Sie starb in Nizza am 2. August 1890.

Andere Quellen berichten, daß sie sich nach Tod ihres Gatten in ein Kloster bei Nizza begab und dort bis zu ihrem Lebensende verblieb.

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