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Biographie

Gisela von Arnim (30. August 1827 – 4. April 1889)

Das letzte Kind von Achim und Bettina von Arnim wurde von klein auf mit dem Zauber der Romantik, ihren Märchensammlungen, vor allem denen Wilhelm Hauffs getränkt. Dass sie annähernd schulisch aber nur durch ihre Geschwister erzogen sei, war eine Erfindung des klatschsüchtigen Prinzen Hohenlohe-Ingelfingen. Tatsächlich erhielt Gisela früh Privatunterricht, etwa durch Karl Keck, einen Schüler Hegels.

1840 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, den Germanisten und Kunsthistoriker Herman Grimm, einen Sohn Wilhelm Grimms, der zu den bei dem Hannoveraner König Ernst August in Ungnade gefallenen sog. "Göttinger Sieben" Professoren gehörte. 1859 heiratete sie Herman Grimm. Ab 1849 lernte sie in Weimar den 1831 geborenen Konzertmeister und Geiger Joseph Joachim kennen. Es entwickelte eine für alle drei Beteiligten teils sehr schmerzhafte Liebesbeziehung, die erst ihr Tode beendete. In ihrer Lieblingsstadt Rom erkrankt sie im März 1889 schwer und stirbt auf dem Rückweg nach Deutschland in Florenz am Geburtstag ihrer Mutter Bettina. Auf dem Neuen Evangelischen Friedhof südlich der Porta Romana in Florenz wurde sie bestattet.

Sie verfasste hauptsächlich Märchen.


Bibliographie

Verwendete Quelle: Artikel Gisela von Arnim. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Dezember 2007, 19:14 UTC.
URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gisela_von_Arnim&oldid=40066891
(Abgerufen: 6. Januar 2008, 09:54 UTC)
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