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Alice Berend (30. Juni 1875, Berlin – 2. April 1938, Florenz)

Prosa

Pfingstparaphrase AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Alice Berend, Pfingstparaphrase, Essay, Aus: Neue Freie Presse, 8. Juni 1924, Wien

Die Urgroßmutter AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Alice Berend, Die Urgroßmutter, Altberliner Schattenriß, Aus: Neue Freie Presse, 25. Dezember 1924, Wien

Spreemann & Co. AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Alice Berend, Spreemann & Co., S. Fischer Verlag, Berlin, 1922

Dore Brandt AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Print Printausgabe

Alice Berend, Dore Brandt, Roman, Schlesische Verlagsanstalt (vorm. Schottlaender), Berlin, 1922

Die Bräutigame der Babette Bomberling AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Alice Berend, Die Bräutigame der Babette Bomberling, S. Fischer Verlag, Berlin, 1915

Bruders Bekenntnis AcrobatReader PDF

Alice Berend, Bruders Bekenntnis, Aufgefunden von Alice Berend, 1. bis 20. Tausend Albert Langen, München 1922

Das verbrannte Bett AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Alice Berend, Das verbrannte Bett, S. Fischer Verlag, Berlin, 1926

Lyrik

Der Backfisch Aus: Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, herausgegeben von Maximilian Bern, Verlag Otto Eisner, Berlin, 12. Tsd. 1904, S. 213

Eine kleine Ballade Aus: Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, herausgegeben von Maximilian Bern, Verlag Otto Eisner, Berlin, 12. Tsd. 1904, S. 39 f.

Moderner Dichterling Aus: Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, herausgegeben von Maximilian Bern, Verlag Otto Eisner, Berlin, 12. Tsd. 1904, S. 212.

Der Ehe Bänkellied Aus: Die zehnte Muse, Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl, herausgegeben von Maximilian Bern, Verlag Otto Eisner, Berlin, 12. Tsd. 1904, S. 360ff.


Alice Berend (30. Juni 1875, Berlin – 2. April 1938, Florenz)

Alice Berend war eine deutsche Schriftstellerin.

Alice Berend war die Tochter eines Fabrikanten und einer Bankierstochter, ihre Schwester war die Malerin Charlotte Berend-Corinth. Sie besuchte das Gymnasium und schrieb dann ab 1898 Beiträge für verschiedene Zeitungen. Im Jahre 1904 heiratete sie in London John Jönsson, einen einigermaßen erfolglosen schwedischen Schriftsteller. Beide wohnten zunächst in Berlin-Tiergarten, in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in Florenz und danach in Berlin-Zehlendorf, München und Oberstdorf; zwischen 1921 und 1924 hatte sie ihren Wohnsitz in Konstanz. Sie ließ sich schließlich von Jönsson scheiden und heiratete 1926 den Maler Hans Breinlinger.

Berend schrieb seit etwa 1910 eine Reihe von humoristisch bis realistischen Romanen, die häufig im Berliner Bürgertum angesiedelt waren sowie Kinderbücher. Ihre Personenbeschreibungen brachten ihr den Ruf einer "kleinen Fontane" ein. Ihr erfolgreichstes Werk war "Die Bräutigame der Babette Bomberling" (1915), bekannt sind auch "Die Reise des Herrn Sebastian Wenzel" (1912), "Frau Hempels Tochter" (1913) und "Spreemann & Co." (1916). Ihre Romane erschienen meist im Fischer-Verlag.

1933 wurden ihre Werke von den Nationalsozialisten auf die "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums" gesetzt, ihre letzten beiden Werke konnten nur noch im Ausland erscheinen. Um selbst weiter im Nazi-Deutschland als Künstler tätig zu sein, sagte sich ihr zweiter Mann von ihr los und bekam ihr Vermögen zugeschlagen. Alice Berend war "Taufschein-Jüdin", auch wenn ihr diese Religion wahrscheinlich nie etwas bedeutet hat - beide Ehemänner waren Christen, sie ließ ihre Kinder christlich taufen und trat selbst zwei Jahre vor ihrem Tod zum Christentum über. Im November 1935 emigrierte sie schließlich nach Italien, wo sie drei Jahre später nach langer Krankheit verarmt und vergessen starb - bei ihrer Beerdigung war nur der Pfarrer und die Tochter aus erster Ehe zugegen.

Wahrscheinlich ist es diesem Umstand - dem Arbeitsverbot durch die Nazis - geschuldet, dass Alice Berend nach dem Zweiten Weltkrieg selbst Literaturwissenschaftlern kaum noch ein Begriff war und ist. Nur drei ihrer Werke wurden wieder verlegt, alle anderen sind nur noch antiquarisch erhältlich. In Berlin-Moabit erinnert seit 1999 eine Straße an sie.

Verwendete Quelle: Artikel Alice Berend in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alice_Berend
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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