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Ernst Freiherr von Bibra (9. Juni 1806, Schwebheim – 5. Juni 1878, Nürnberg)

Prosa

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Ernst Bibra, Im Walde, Novelle, Aus: Reiseskizzen und Novellen, Erster Band, Hermann Costenoble, Jena und Leipzig, 1864


Ernst Freiherr von Bibra (9. Juni 1806, Schwebheim – 5. Juni 1878, Nürnberg)

Ernst Freiherr von Bibra war ein deutscher Naturforscher und Schriftsteller.

Ernst von Bibra studierte in Würzburg zunächst Rechtswissenschaften und schloss sich dem Corps Franconia an. Später sattelte er zu den Naturwissenschaften um und wandte sich besonders der Chemie zu. Im Jahr 1844 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt.

1849 reiste er nach Brasilien und um das Kap Hoorn nach Chile, das er in allen Richtungen durchwanderte. Einen Bericht über diese Reise gab er in seinen Reisen in Südamerika. Im Jahr 1853 veröffentlichte von Bibra die Beiträge zur Naturgeschichte von Chile. Diese beinhalteten die wissenschaftlichen Aufzeichnungen seiner Reise von Santiago nach Valparaiso mit meteorologischen, botanischen, zoologischen und ethnographischen Details. Nach seiner Rückkehr lebte er meist in Nürnberg, wo er auch seine reichen naturhistorischen und ethnografischen Sammlungen ausstellte. Mit novellistisch gehaltenen Reiseskizzen und kulturhistorischen Schilderungen beginnend, beschäftigte sich von Bibra in den letzten Jahren vorzugsweise mit belletristischen Arbeiten. 1862 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Heute ist von Bibra vor allem für sein Buch Die narkotischen Genussmittel und der Mensch bekannt. Es gilt als Wegbereiter der Ethnopsychopharmakologie und gibt einen für seine Zeit einzigartig umfassenden Überblick über verschiedene Rausch- und Genussdrogen in aller Welt.


Verwendete Quelle: Ernst von Bibra in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_von_Bibra

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