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Fernán Caballero, Cecilia Francisca Josefa Böhl de Faber y Larrea (24. Dezember 1796, Morges – 7. April 1877, Sevilla)

Prosa

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Fernán Caballero, Lagrimas, Sittenroman in zwei Theilen, Ausgewählte Werke, Siebenter und Achter Band, Verlag von Ferdinand Schöningh, Paderborn, 1860

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Fernán Caballero, Die Möwe, Ein Sitten-Roman, aus dem Spanischen übersetzt von August Geyder, Josef Max und Comp., Breslau
Die Rechtschreibung wurde aktualisiert. ePub vom Jürgen Beschorner


Fernán Caballero, Cecilia Francisca Josefa Böhl de Faber y Larrea (24. Dezember 1796, Morges – 7. April 1877, Sevilla)

Cecilia Francisca Josefa Böhl de Faber y Larrea war eine spanische Schriftstellerin deutsch-spanisch-irischer Herkunft.

Cecilia war die Tochter des deutschen Konsuls und Kaufmanns in Cádiz Johann Nikolaus Böhl von Faber, der ein wichtiger Impulsgeber für die spanische Romantik war, und einer andalusischen Mutter, Frasquita Larrea, deren Mutter aus Irland stammte. Cecilias väterliche Vorfahren waren Kaufleute in Stralsund. Geboren wurde sie während eines Aufenthalts ihrer Eltern in Morges in der Schweiz, erzogen aber hauptsächlich in Hamburg. Der Vater, der seit 1787 ein Stief- und später auch Adoptivsohn des preußischen Advokaten Martin Jakob Ritter und Edler von Faber war, kaufte 1805 das Gut Görslow bei Leezen in Mecklenburg und ließ sich dort nieder, doch die Mutter zog mit zweien ihrer Töchter nach Cádiz zurück. Cecilia und ihr Bruder Juan Jacobe blieben beim Vater, der 1806 mit dem Reichsadelsstand und dem Namen Böhl von Faber nobilitiert wurde. Sie wurde von einer belgischen Gouvernante und vom Vater erzogen, ab 1807 kam sie in ein französisches Mädchenpensionat in Hamburg. Erst 1811 zog die Familie wieder zusammen, Böhl konvertierte zum Katholizismus und übersiedelte nach Cádiz. 1815 besuchte Cecilia Spanien, wo sie dann 1816 den Infanteriekapitän Antonio Planells y Bardaxí heiratete, mit dem sie nach Puerto Rico ging. Sie war in der Ehe todunglücklich und wurde nur durch den baldigen Tod ihres Mannes erlöst, denn er starb im folgenden Jahr im Feld. 1822 heiratete die junge und ungewöhnlich gebildete Witwe Francisco Ruiz del Arco, Marqués de Arco Hermoso, einen Offizier in einem der spanischen Wachregimenter aus einer begüterten Sevillaner Adelsfamilie. Diesmal wurde die Ehe glücklich, und Cecilia lebte teils in einem Stadtpalais in Sevilla, teils auf der Finca "Dos Hermanas", wo sie das Landleben studieren konnte.

Beim Tod Arco Hermosos 1835 war sie bereits 39 Jahre alt und fand sich in prekären Umständen wieder, da auch ihr Vater 1836 starb und sie somit als alleinstehende Witwe einen schweren Stand hatte, wirtschaftlich wie gesellschaftlich. 1836 unternahm sie eine Reise nach Paris und lernte dort einen außergewöhnlich attraktiven Mann kennen, den Aristokraten Frederic Cuthbert, der sich in der Figur des Sir George Percy in ihrem Roman Clemencia widergespiegelt findet. Cecilia verliebte sich unsterblich in ihn, er aber brauchte sie nur als ein Abenteuer unter vielen, und sie trennte sich tief enttäuscht. 1837 heiratete sie Antonio Arrom de Ayala, einen um 17 Jahre jüngeren Mann erheblich unter ihrem Stand. Zu dieser Zeit scheint sie bereits an einem Text geschrieben zu haben, den zu publizieren sie aber kein Bedürfnis verspürte. Ihr dritter Mann jedoch ermutigte sie auch zum Schreiben und Veröffentlichen, und so gab sie 1849 den Roman La Gaviota unter dem Pseudonym "Fernán Caballero" heraus. Arrom war Konsul in Australien, in verschiedenen Geschäften engagiert und machte dadurch viel Geld. Unglückliche Spekulationen trieben ihn aber 1859 in London in den Selbstmord. Sie war inzwischen 63 Jahre alt und dachte vorübergehend daran, sich in ein Kloster zurückzuziehen, blieb aber doch in Sevilla, wo sie in ihrer Schriftstellerei Trost fand und am 7. April 1877 im Alter von 81 Jahren starb.



Verwendete Quelle und lesen Sie mehr: Artikel Fernán Caballero in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Fern%C3%A1n_Caballero

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