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Michael Georg Conrad (5. April 1846, Gnodstadt/Unterfranken – 20. Dezember 1927, München)

Prosa

pdf Was die Isar rauscht epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Michael Georg Conrad, Was die Isar rauscht, Roman, Wilhelm Friedrich Verlag, Leipzig, 1887

pdf Die klugen Jungfrauen epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Michael Georg Conrad, Die klugen Jungfrauen, Roman, Hugo Steinitz Verlag, Berlin, 1905

pdf Die Beichte des Narren epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Michael Georg Conrad, Die Beichte des Narren, Roman, Wilhelm Friedrich Verlag, Leipzig, 1894

pdf In purpurner Finsterniß epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Michael Georg Conrad, In purpurner Finsterniß, Roman-Improvisation aus dem dreißigsten Jahrhundert, Verlag von C. F. Tiefenbach, Seperat-Conto, Leipzig, o. J.

pdf Anna-Mia epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Michael Georg Conrad, Anna-Mia, Aus einer fränkischen Dorfgeschichte, Aus: Neuland, Ein Sammelbuch moderner Prosadichtung, Herausgegeben von Dr. Cäsar Flaischlen, Verlag des Vereins der Bücherfreunde, Berlin, 1894


Michael Georg Conrad (5. April 1846, Gnodstadt/Unterfranken – 20. Dezember 1927, München)

Michael Georg Conrad war ein deutscher Schriftsteller des Naturalismus.

Conrad war der älteste Sohn eines Landwirtes aus Gnodstadt bei Marktbreit/Main. Er besuchte erst das Lehrerseminar in Altdorf bei Nürnberg, um Pädagogik zu studieren. Später kamen noch die Fächer Philosophie und moderne Philologie hinzu. Conrad wechselte später an die Universitäten von Genf, Neapel und Paris. Sein Studium schloss er 1868 mit einer Promotion zum Dr. phil ab.

Noch im selben Jahr ging er für zwei Jahre nach Genf, um dort als Lehrer an der deutsch-lutherischen Schule zu unterrichten. Dort ist er im Februar 1870 in die Freimaurerloge L'union des coeurs aufgenommen worden. 1870/71 verpflichtete er sich nach Italien, wo er bis 1878 lebte. Auch dort war er freimaurerisch tätig, u. a. als Mitgründer und Meister vom Stuhl der deutschsprachigen Loge Pestalozzi. 1878 wechselte er nach Paris, wo er fünf Jahre blieb und am Institut Polyglotte als Dozent tätig war. Das letzte Jahr seines Frankreich-Aufenthalts arbeitete er meistenteils im Pariser Büro der Frankfurter Zeitung.

1883 erfolgte der Umzug nach München. Hier avancierte Conrad sehr bald zu einer zentralen Figur der naturalistischen Bewegung. So gründete er 1885 die Zeitschrift Die Gesellschaft. 1891 wurde Conrad in den Vorstand der von Julius Schaumberger konzipierten Gesellschaft für modernes Leben gewählt. Damit war er auch für die Vereinszeitung Moderne Blätter und für die Freie Bühne mit verantwortlich. Dies ergänzte seine Herausgabe der Gesellschaft, in der er in zahlreichen Essays, Leitartikeln und Rezensionen vor allem für eine im Sinne des Realismus und Naturalismus erneuerte deutsche Literatur, aber auch Gesellschaft ein. Er stand dem Maler und Lebensreformer Karl Wilhelm Diefenbach nahe, für den er sich mehrfach lebhaft einsetzte, und unterstützte auch dessen zeitweiligen Adepten Gustav Arthur (Gusto) Gräser, den Mitbegründer der Aussteiger-Siedlung Monte Verità bei Ascona.

M. G. Conrad schrieb nicht immer unter seinem richtigen Namen. Er verwendete öfter ein Pseudonym: Arthur Feldmann, Hans Frank, Fritz Hammer, Ignotus, Erich Stahl, Erwin Sturm und Vult.

1887 heiratete Conrad in zweiter Ehe die Münchner Hofschauspielerin und Schriftstellerin Marie Ramlo, welche auch unter dem Namen Marie Conrad-Ramlo veröffentlichte.

In den Jahren 1893 bis 1898 gehörte er als Abgeordneter des Wahlkreises Mittelfranken 3 (Ansbach, Schwabach) für die Deutsche Volkspartei dem deutschen Reichstag an.

Im Alter von 81 Jahren starb Michael Georg Conrad am 20. Dezember 1927 in München. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof von Gnodstadt.

Verwendete Quelle: Artikel Michael Georg Conrad In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Michael Georg Conrad
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