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Georg Christian Wilhelm Asmus Döring (11. Dezember 1789, Kassel – 10. Oktober 1833, Frankfurt a. M.)

Prosa

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Georg Döring, Sonnenberg, Verlag von J. L. Kober, Tabor, 1853
Transkription von Herbert Niephaus.


pdf Die Vendéer vor Nantes epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Georg Döring, Die Vendéer vor Nantes, Verlag von J. L. Kober, Tabor, 1853
Transkription von Herbert Niephaus.


pdf Die Mumie von Rotterdam epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Georg Döring, Die Mumie von Rotterdam, Novelle in zwei Theilen, Gedruckt und verlegt von Johann David Sauerländer, Frankfurt am Main, 1829
Transkription von Herbert Niephaus.



Georg Christian Wilhelm Asmus Döring (11. Dezember 1789, Kassel – 10. Oktober 1833, Frankfurt a. M.)

Georg Döring war Redakteur, Hoftheaterdichter, Dichter und Schriftsteller.

Döring machte seine Studien in Göttingen, privatisierte in Kassel, wo er nach dem Untergang des Königreichs Westphalen und bei dem Wiedereintritt der alten angestammten Herrscherlinie die Funktion eines Hoftheaterdichters versah. Im Jahr 1815 verließ er Kassel und ging nach Frankfurt a. Main. Hier nahm er aus leidenschaftlicher Neigung zur Tonkunst eine Stelle bei dem berühmten Orchester an; widmete aber bald seine ganze Zeit der Redaktion des Frankfurter Staatsristretto und des damit verbundenen, von ihm gestifteten belletristischen Wochenblattes, Iris. Zunächst wurden auch andere literarische Arbeiten nicht unterlassen, wie er denn auch in dieser zeit von der philosophischen Fakultät zu Erlangen die Doktorwürde erhielt und Mitarbeiter an den gelesensten belletristischen Zeitschriften, dem Morgenblatte, der eleganten, musikalischen Abend-Zeitung, den Erheiterungen u. a. wurde. Nachdem er im Sommer und Herbst des Jahres 1818 eine Reise in die Schweiz und das angrenzende Italien gemacht hatte, zog er mit Anfang des Jahres 1819, einem der ungünstigsten Zeitpunkte für politische Schriftsteller, sich gänzlich von der Redaktion der beiden Blätter zurück, gründete und redigierte aber hierauf eine neue belletristische Zeitschrift: Das Kaleidoskop. Bis Ende 1819 blieb er diesem Geschäfte treu und begleitet dann im Jahre 1820 den Prinzen Alexander von Sain-Wittgenstein auf die Universität Bonn, wo er dessen Studien leitete. Auch wurde er zum Fürstlich-Wittgensteinschen Hofrat ernannt. Danach kehrte er nach Frankfurt a. M. zurück; seit 1824 lebte er kurz in Nürnberg. Er starb am 10. Oktober 1833 in Frankfurt a. Main..

Als dramatischer Dichter strebte Döring besonders dem Vorbilde Schillers nach, doch fehlte es ihm zu sehr an Kraft und Tiefe und seine tragischen Arbeiten, durch nichts als eine gebildete Sprache ausgezeichnet, sind daher als die schwächsten Leistungen seiner Muse zu betrachten. Größeren Beifalls erfreuten sich einige kleinere Lustspiele, in welchen sich Leben und Bühnengewandheit beurkundet. Am Glücklichsten war er als Erzähler, besonders in denjenigen seiner Romane, in welchen er geschichtliche Gegenstände behandelte und sich Walter Scott zum Muster nahm. unter diesen möchte sein Sonnenberg als die gelungensten Leistung zu betrachten sein.

Im Allgemeinen besaß Döring ein hübsches und gefälliges Talent, Gewandheit, Phantasie und Erzählungsgabe. Doch schadete ihm wie so Vielen in Deutschland unendlich, daß er für den Erwerb schreiben und deshalb unablässig schaffen mußte, wobei ihm keine Muße blieb, seinen Produktionen Ruhe und Reife angedeihen zu lassen.


Verwendete Quellen: Encyclopädie der deutschen Nationalliteratur oder biographisch-kritisches Lexicon der deutschen Dichter und Prosaisten seit den frühesten Zeiten; nebst Proben aus ihren Werken, bearbeitet und herausgegeben von Dr. O. L. B. Wolff, Zweiter Band, Verlag von Otto Wigland, Leipzig, 1841
Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten-Schriftsteller-und Künstler-Geschichte vom Jahre 1806 bis zum Jahre 1830, Dr. Karl Wilhelm Justi, Marburg bei Chr. Garthe, 1831