ngiyaw-eBooks Home

Ernst Andreas Dominicus Dronke (17. August 1822, Koblenz – 2. November 1891, Liverpool)

Prosa

Polizei-Geschichten AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Polizei-Geschichten, Verlag von Carl Lorck, Leipzig, 1846


Die Maikönigin Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Die Maikönigin, Ein Volksleben am Rhein, Verlag von F. W. Goedsche, Leipzig und Meißen, 1850

Aus dem Volk Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Aus dem Volk, Literarische Anstalt (J. Rütten), Frankfurt am Main, 1846

Die Prozeßverhandlung Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Die Prozeßverhandlung gegen Ernst Dronke vor dem Zuchtpolizeigericht zu Koblenz am 10. April 1847, Verlag von Wilhelm Jurany, Leipzig, 1847

Berlin Band 1 Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Berlin, Erster Band, Literarische Anstalt, Frankfurt am Main, 1846

Berlin Band 2 Digitalisat Digitalisat

Ernst Dronke, Berlin, Zweiter Band, Literarische Anstalt, Frankfurt am main, 1846


Ernst Andreas Dominicus Dronke (17. August 1822, Koblenz – 2. November 1891, Liverpool)

Ernst Dronke war ein Schriftsteller und Publizist. Er war Weggefährte von Karl Marx.

Dronke erhielt auf dem königlichen Gymnasium Coblenz sein Abitur und er studierte Jura an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn (1839-42), Philipps-Universität in Marburg (1842-43) und an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin (1843-44). In Bonn gehörte er dem Corps Palatia an. Nach der Promotion als Journalist in Berlin, von wo er 1845 wegen der kommunistischen Tendenzen seiner Arbeiten ausgewiesen wurde (ähnlich erging es ihm in Leipzig). Dronke hat diese Art der Verfolgung in mehreren Texten seiner Polizei-Geschichten thematisiert. 1846 veröffentlichte er mit Berlin sein wichtigstes Buch, das eine soziale Bestandsaufnahme der Großstadt im Wandel der frühen Industrialisierung darstellt. Der kritische Blick dieses Buches ist geschult an Bettine von Arnim und Georg Büchner; es richtet sich auch gegen die grassierende Mode der Geheimnis-Romane, in denen die Nachtseiten der Gesellschaft zu pittoresker Feuilleton-Unterhaltung verarbeitet wurden.

Für die Publikation von Berlin wurde Dronke wegen Majestätsbeleidigung, Beleidigung des Berliner Polizeipräsidenten und Kritik an den Landesgesetzen zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt. In den Wirren der Revolution floh er aus der Festung Wesel nach Brüssel. Dort machte er Bekanntschaft mit Friedrich Engels, später mit Karl Marx. Im April 1848 begleitete er ihn zusammen mit Friedrich Engels von Paris nach Köln und wurde dort Redaktionsmitglied der Neuen Rheinischen Zeitung, für die auch Georg Weerth arbeitete. Er war Mitglied im Bund der Kommunisten. 1849 emigrierte er in die Schweiz und später nach England, wo er sich ab 1852 aus der Politik zurückzog. Marx und Engels warfen ihm kleinbürgerliche Einstellung vor, im Exil kam es zu weiterer Entfremdung. Dronke machte sich als Kaufmann selbständig und etablierte sich als Agent einer Kupferminengesellschaft. Nach Deutschland ist er nicht mehr zurückgekehrt.



Verwendete Quelle: Ernst Dronke in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Dronke_(Schriftsteller)

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

ngiyaw-eBooks Home