Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]

ngiyaw-eBooks Home

Gustav Freytag (13. Juli 1816, Kreuzburg – 30. April 1895, Wiesbaden)

Prosa
Soll und Haben    epub epub Das Besondere ePub

Gustav Freytag, Soll und Haben, Roman in sechs B&uum;chern, Die Erstausgabe erschien 1855 bei S. Hirzel in Leipzig


Die verlorene Handschrift    epub epub Das Besondere ePub

Gustav Freytag, Die verlorene Handschrift, Drei Bände, Verlag von S. Hirzel, Leipzig, 1864


Die Ahnen    epub epub Das Besondere ePub

Gustav Freytag, Die Ahnen, Sechs Bände, Verlag von S. Hirzel, Leipzig, 1872-1880



Gustav Freytag (13. Juli 1816, Kreuzburg – 30. April 1895, Wiesbaden)

Gustav Freytag war ein deutscher Schriftsteller.

Freytags Eltern waren Gottlob Ferdinand Freytag, Arzt und später Bürgermeister in Kreuzburg in Schlesien, und seine Frau Henriette, geb. Zebe. Er besuchte das Oelser Gymnasium und studierte nach dem Abitur bis 1835 Philologie, Kulturgeschichte und antike Kunst an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau. 1835 wurde er im Corps Borussia Breslau aktiv. Als Inaktiver wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin.

Während seines Studiums in Breslau lernte er Hoffmann von Fallersleben kennen und begründete seine Freundschaft zum "Dreizehnlindendichter" Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894). Das Thema seiner Dissertation von 1838 lautete "Über die Anfänge der dramatischen Poesie bei den Germanen". Von 1839 bis 1847 war er Privatdozent an der Universität Breslau. In dieser Zeit entstanden seine ersten Theaterstücke. Danach übersiedelte er nach Leipzig und ein Jahr später nach Dresden und pflegte regen Umgang mit Literaten. Im Jahr 1848 gab er in Leipzig gemeinsam mit Julian Schmidt die Zeitschrift Die Grenzboten heraus, die er zum einflussreichsten Organ des liberalen deutschen Bürgertums formte. Mit der Übernahme der Grenzboten begann seine Karriere als Journalist. In der Wochenzeitschrift verfasste Freytag auch politisch kritische Artikel, so unter anderem über die Niederschlagung des schlesischen Weberaufstandes, was eine steckbriefliche Fahndung durch Preußen zur Folge hatte. Er ersuchte deshalb seinen Freund Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha um politisches Asyl und zog 1851 nach Siebleben bei Gotha.Herzog Ernst verlieh ihm 1854 den Hofratstitel.

In den Jahren 1867 bis 1870 vertrat Freytag als Abgeordneter die Nationalliberale Partei im Reichstag (Norddeutscher Bund). Er wandte sich gegen Kleinstaaterei und verfocht die Kleindeutsche Lösung. Freytag wurde zum Inbegriff des deutschen Liberalen. Aus Enttäuschung über Otto von Bismarcks Politik trat er später zurück. 1870/71 nahm er als Berichterstatter im Hauptquartier des preußischen Kronprinzen Friedrich am Deutsch-Französischen Krieg teil. In den Jahren 1871 bis 1873 vertrat er in der Zeitschrift Im neuen Reich seine nationalliberalen Anschauungen. 1886 wurde er zum geheimen Hofrat ernannt und erhielt den Titel "Exzellenz". Im selben Jahr erhielt er den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste.

Erfahren Sie mehr unter: Artikel Gustav Freytag in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Freytag
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

ngiyaw-eBooks Home