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Wsewolod Michailowitsch Garschin (2. Februar(jul.)/ 14. Februar 1855 (greg.),Prijatnaja Dolina – 24. März (jul.)/ 5. April 1888 (greg.), Sankt Petersburg)

Prosa

Vier Tage AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Wsjewolod Garschin, Vier Tage, Novelle, Aus: Der Sieg des Todes, Seltsame und phantastische Kriegsnovellen aller Zeiten und Völker, herausgegeben von J. E. Poritzky, Georg Müller Verlag, München, Berlin, 1915, Übersetzer Adam Vondey


Wsewolod Michailowitsch Garschin (2. Februar(jul.)/ 14. Februar 1855 (greg.),Prijatnaja Dolina – 24. März (jul.)/ 5. April 1888 (greg.), Sankt Petersburg)

Wsewolod Michailowitsch Garschin war ein russischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts.

Garschin war der Sohn eines Offiziers und einer Gutsbesitzertochter. Seine Vorfahren entstammten tatarischem Adel. Die Ehe der Eltern scheiterte und seine Mutter zog mit dem Knaben 1863 nach Sankt Petersburg. Von 1864 bis 1874 besuchte er hier das Realgymnasium.

Als Absolvent eines Realgymnasiums konnte Garschin allerdings nicht nach seinen Neigungen, nämlich geisteswissenschaftliche Fächer, studieren, sondern nahm 1874 ein Studium an der Bergakademie auf, das er 1877 abbrach, um als Freiwilliger am Russisch-Türkischen Krieg von 1877/1878 teilzunehmen. Er nahm nach seiner Entlassung aus dem Militär sein Studium nicht mehr auf.

Garschin heiratete Nadeschda Michailowna, eine Ärztin, und nahm die Stellung eines Sekretärs bei der Eisenbahnverwaltung an. Zwar publizierte er seit 1876, aber er konnte von den Erträgen nicht leben.

Seine psychische Verfassung, die besonders durch die Erlebnisse im Kriege schwer erschüttert wurde, wurde in den 80er Jahren immer bedenklicher. Schwermut und Melancholie, verbunden mit Schlaf- und Appetitlosigkeit, wie auch heftiger Reizbarkeit und anhaltenden Weinkrämpfen, quälten ihn immer häufiger. Einen Auslöser fanden sie oft in Repressalien, die ihm geistig und politisch nahestehende Intellektuelle erfuhren. Hierfür gab es in der repressiven Regierungszeit des Zaren Alexander III. häufigen Anlass.

Am 31. März 1888 stürzte sich Garschin in einem Zustand tiefster Depression in seiner St. Petersburger Wohnung in den Treppenschacht. Am 5. April 1888 erlag er seinen Verletzungen.



Verwendete Quelle und mehr: Artikel Wsewolod Michailowitsch Garschin in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Wsewolod Michailowitsch Garschin

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Bildquelle: ÖNB


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