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Franz Karl Hiemer (9. August 1768, Rottenacker – 15. November 1822, Stuttgart)

Prosa

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Karl Hiemer, Der Chorknabe, Aus: Die Plauderstube, Eine Sonntagsausgabe zur Erheiterung für Stadt und Land, (Beilage zum Landshuter Wochenblatt und Kurier für Niederbayern.) Sonntag, den 25. August 1861, Landshut


Franz Karl Hiemer (9. August 1768, Rottenacker – 15. November 1822, Stuttgart)

Franz Carl Hiemer, auch Franz Karl Hiemer war ein deutscher Maler, Librettist und Schauspieler.

Franz Carl Hiemer wurde 1768 in Rottenacker als Sohn des dortigen evangelischen Pfarrers geboren. 1778 wurde er in die Stuttgarter Karlsakademie aufgenommen. Seit 1789 stand er als Maler in Tübingen dem Kreis um Hölderlin, Hegel und Schelling nahe. 1792 entstand sein bekanntes Pastellbildnis Hölderlins. Aus finanziellen Gründen zunächst Gehilfe eines Juristen in Calw, arbeitete er danach in einem Heilbronner Kunst- und Industrie-Kontor.

Später führte er ein wechselvolles Leben als Maler, Hofschauspieler, Offizier, Gründer einer Mädchenschule und Theaterdichter. Er verfasste unter anderem die Libretti für Ludwig Abeilles Oper Amor und Psyche (1799) und für Carl Maria von Webers Oper Abu Hassan (1811). Von 1804 bis 1807 wirkte er als Hofschauspieler in Stuttgart, trat dann in den Staatsdienst ein und war zuletzt Finanzkammersekretär. In den württembergischen Staatshandbüchern von 1807/1810 erscheint er als Secretär im Generalfinanzdirectorium zu Stuttgart, zugleich (1809 bis 1810) als Secretär im Rechnungsdepartement; in denen von 1813/1815 als Erster Secretär und Registrator im Oberhofmarschallamt und der Oberhoföconomiecommission.

Hiemer erlangte ebenfalls als volkstümlicher Dichter Bekanntheit; er ist der Verfasser einiger Kindergedichte und Kinderlieder.


Verwendeter Artikel Franz Carl Hiemer in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Carl_Hiemer

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