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Julia Virginia Scheuermann, verw. Fould, verh. Laengsdorff, pseud. Julia Virginia (1878, Frankfurt am Main – nach 1936)

Lyrik
Sturm und Stern AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Julia Virginia, Sturm und Stern, Verlegt bei Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig, 1905

Gute Nachbarschaft Aus: Unartige Musenkinder, Ein buntes Stäußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit geplückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig, o. J.

Mädchenwünsche Aus: Unartige Musenkinder, Ein buntes Stäußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit geplückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig, o. J.

Leichte Lektion Aus: Unartige Musenkinder, Ein buntes Stäußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit geplückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig, o. J.

Verwickelte Lage Aus: Unartige Musenkinder, Ein buntes Stäußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit geplückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig, o. J.

Liebessorge Aus: Unartige Musenkinder, Ein buntes Stäußchen lustiger Pflanzen, aus Treibhausbeeten alter und neuer Zeit geplückt und gewunden von Richard Zoozmann, Hesse & Becker Verlag, Leipzig, o. J.

Übersetzungen
Ausgewählte Gedichte Digitalisat Digitalisat

Taras Schewtschenko, Ausgewählte Gedichte, Übersetzt von Julia Virginia, Xenien Verlag, Leipzig, 1911

Julia Virginia Scheuermann, verw. Fould, verh. Laengsdorff, pseud. Julia Virginia (1878, Frankfurt am Main – nach 1936)

Julia Virginia war eine deutsche Lyrikerin und Malerin, Übersetzerin und Autorin zum Thema Frauenliteratur.

Sie stammte mütterlicherseits aus der Alt-Frankfurter Patrizierfamilie Bromm, die seit dem 15. Jahrhunderts mit internationalem Großhandel (Venedig und Genua) reich geworden war und während der Reformationszeit als Parteigänger der lutherischen Seite in der Stadt auch politisch eine wichtige Rolle spielte. So beherbergte die Familie in ihrem Frankfurter Stammhaus den Reformator Philipp Melanchthon auf der Hin- und Rückreise zum Reichstag zu Worms (1521). Ihr Vater war Gerichtsrat in Frankfurt.

Die vielseitig talentierte, sprachbegabte Künstlerin studierte zunächst bei Karl Ludwig Sand in Kassel und München sowie bei Professor Gustav Eberlein in Berlin Malerei und Bildhauerei und avanciert schnell zu einer gefragten Porträtistin, deren Werke in der Großen Berliner Kunstausstellung im Jahr 1900 zu sehen waren. Sie porträtierte in Form von Büsten und Reliefs u.a. den Autor Ludwig Fulda, den Dichterkomponisten Victor von Woikowsky-Biedau, den Frankfurter Senatspräsidenten Diehl und den Autor Hermann Sudermann. Sie heiratete einen französischen Bankier und lebte einige Jahre unter dem Namen Virginia Fould in Paris. Nach dessen Tod kehrte sie in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück.

Gleichzeitig begann sie zu schreiben und gehörte bereits ab 1898 zu den Autorinnen des Verlages Schuster & Löffler in Berlin. Unter Ihrem Künstlernamen Julia Virginia publizierte sie eine Reihe von Bänden mit eigenen Gedichten. Sie übersetzte u. a. Gedichte und der Roman "Der Künstler" des ukrainischen Dichters Taras Schewtschenko ins Deutsche sowie Tagebuchnotizen und den Briefwechsel der russischen Malerin Marie Bashkirtseff mit dem französischen Schriftsteller Guy de Maupassant. Sie edierte die Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff und veröffentlichte eine damals viel beachtete Anthologie über zeitgenössische deutsche Frauenlyrik.

Sie war Mitglied im Berliner Frauenclub von 1900 e.V.. Zu ihrem Freundeskreis zählten u.a. Richard Dehmel, Detlev von Liliencron, Paul Heyse, Wilhelm von Scholz und Josephine Levy-Rathenau. Mitte der 1920er Jahre heiratete sie und nannte sich seither Julia Virginia Laengsdorff. Nach 1938 verlieren sich die Spuren ihres Lebens. Im Marbacher Literaturarchiv und im Hamburger Staatsarchiv befinden sich einige Briefe und Handschriften von ihr.

Verwendete Quelle: Artikel Julie Virginie Scheuermann In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Julie_Virginie_Scheuermann

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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