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Minna (Wilhelmine) Kautsky, geb. Jaich (11. Juni 1837, Graz – 20. Dezember 1912, Berlin-Friedenau)

Prosa

Der Pariser Garten
und anderes
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Minna Kautsky, Der Pariser Garten und anderes, Verlag Buchhandlung Vorwärts Paul Singer, Berlin, 1913


Victoria Digitalisat Digitalisat

minna Kautsky, Victoria, Roman in zwei Büchern, Verlag von J. R. W. Dietz Nachf., Stuttgart, 1900


Madame Roland Digitalisat Digitalisat

Minna Kautsky, Madame Roland, Historisches Drama in fünf Acten, Wien, 1878


Minna (Wilhelmine) Kautsky, geb. Jaich (11. Juni 1837, Graz – 20. Dezember 1912, Berlin-Friedenau)

Minna Kautsky war Schauspielerin und Schriftstellerin. Ihr Romanwerk ist stark vom Sozialismus und von den Ideen der zeitgenössischen Frauenbewegung geprägt. Sie schrieb auch unter den Pseudonymen Eckert und Wilhelm Wiener.

Minna Kautsky wurde am 11. Juni 1837 als Tochter des Theatermalers Anton Jaich in Graz geboren, der ab 1845 mit seiner Familie in Prag lebte. Kautsky trat dort gelegentlich als Schauspielerin am Niklastheater und am Stadttheater auf. Im Jahr 1854 heiratete sie den Landschafts- und Theatermaler Johann Kautsky und hatte mit ihm eine Tochter und drei Söhne. In den Folgejahren war sie als Schauspielerin in Olmütz, Sondershausen, Güstrow und an der tschechischen Nationalbühne in Prag beschäftigt, bis sie 1861 wegen eines Lungenleidens den Schauspielerberuf aufgeben musste. Sie lebte von 1863 bis 1904 in Wien, wo ihr Mann eine Anstellung als Hoftheatermaler bekommen hatte. Kautsky beschäftigte sich in der Zeit ihrer Krankheit mit den Schriften Charles Darwins und Ernst Haeckels.

Im Jahr 1870 verfasste sie unter den Pseudonymen Eckert und Wilhelm Wiener novellistische Skizzen für die Presse (u.a. Neue Zeit), schrieb Gedichte und Dramen und wurde schließlich eine erfolgreiche Erzählerin und Romanautorin. Im Jahr 1870 trat sie dem Wiener Schriftsteller- und Künstlerverein bei und amtierte zeitweilig als dessen Präsidentin. Durch ihren Sohn Karl Kautsky wurde sie mit sozialistischen Ideen bekannt und besuchte 1885 Friedrich Engels in London. Sie war mit Wilhelm Liebknecht, Victor Adler, Franz Mehring und Rosa Luxemburg befreundet. Ab 1904 wohnte sie bei ihrem Sohn Karl in Berlin, wo sie am 20. Dezember 1912 starb.




Verwendete Quelle: Minna Kautsky in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Minna_Kautsky

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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