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Friedrich Martin Adalbert Kayssler (7. April 1874, Neurode – 24. April 1945, Kleinmachnow)

Lyrik

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Friedrich Kayssler, Kreise, Gedichte, Erich Reiss Verlag, Berlin, 1913


Zwischen Tal, Berg und Welle Digitalisat Digitalisat

Friedrich Kayßler, Zwischen Tal, Berg und Welle, Neue Gedichte, Ernst Reiss Verlag, Berlin, 1917

Prosa

Besinnungen Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayssler, Besinnungen aus der äußeren und inneren Welt, Aphorismen über Natur, Mensch und Kunst, Erich Weiss Verlag, Berlin, 1921

Der Pan im Salon Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayßler, Der Pan im Salon, Oesterheld & Co. Verlag, Berlin, 1907

Worte zum Gedächtnis
an Josef Kainz
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Freidrich Kayssler, Worte zum Gedächtnis an Josef Kainz, Erich Reiss Verlag, Berlin, 1910

Sagen aus Mjnhejm Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayssler, Sagen aus Mjnhejm, Erich Reiss Verlag, Berlin, 1919

Schauspielernotizen Band 1 Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayssler, Schauspielernotizen, Band 1, Erich Reiss Verlag, Berlin, 1910

Schauspielernotizen Band 2 Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayssler, Schauspielernotizen, Band 2, Erich Reiss Verlag, Berlin, 1910

Simplicius Digitalisat Digitalisat

Freidrich Kayßler, Simplicius, Bruno Cassirer Verlag, Berlin, 1905


Friedrich Martin Adalbert Kayssler (7. April 1874, Neurode – 24. April 1945, Kleinmachnow)

Friedrich Kayssler war ein deutscher Schauspieler sowie Schriftsteller und Komponist.

Friedrich Kayssler besuchte in Breslau das Maria-Magdalenen-Gymnasium, studierte Philosophie in Breslau und München und begann seine Bühnenlaufbahn in Berlin bei Otto Brahm. Von dort ging er als Erster Liebhaber nach Görlitz, wo er seine erste Frau Luise, Mitglied des dortigen Theaters, kennenlernte und heiratete, war kurze Zeit in Halle und kam dann dauernd nach Berlin zurück.

Auf dem Breslauer "Magdalenäum" lernte Kayssler im Sommer 1889 Christian Morgenstern kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband, ebenso wie mit Fritz Beblo, mit dem zusammen er 1893 das Abitur machte. Morgenstern wurde der Patenonkel seines Sohnes Christian.

Er befreundete sich noch unter Otto Brahm mit Max Reinhardt, mit dem er gemeinsam die Schall und Rauch-Abende veranstaltete. Als Reinhardt 1905 das Deutsche Theater als Nachfolger Otto Brahms übernahm, wurde Kayssler Mitglied dieser Bühne, der von 1905 an auch Helene Fehdmer, seine zweite Gattin, angehörte; er hatte sie 1904 als Lola Montez in Josef Ruederers Morgenröte im Neuen Theater kennengelernt. 1913 verdiente er als Schauspieler bei der Literaria Film 3.000 Mark pro Monat.

Von 1918 bis 1923 war Kayssler Direktor der Volksbühne Berlin. Als Kayssler 1923 vorzeitig von der Direktion zurücktrat, hieß es im Nachrichtenblatt der Volksbühne Berlin, es habe "gewisse Auseinandersetzungen" über einen "Vertrag, den Direktor Kayßler wegen eines einmonatigen Gastspieles am Theater in der Königgrätzer Straße ohne Zustimmung des Vereinsvorstandes abgeschlossen hatte", gegeben. Kayssler habe sich "aus materiellen Gründen" nicht zum Rücktritt von diesem Gastspiel bereitfinden wollen. Kayssler gastierte zusammen mit Helene Fehdmer viel im In- und Ausland und übernahm zahlreiche Filmrollen.

Nebenbei betätigte er sich auch als Schriftsteller. Er verfasste vorwiegend impressionistische Märchendramen und Lustspiele, trat aber auch mit Gedichten, Essays und Aphorismen an die Öffentlichkeit. 1938 spielte er eine Rolle in dem von Lothar Müthel inszenierten Struensee-Drama Der Sturz des Ministers des NS-Dramatikers Eberhard Wolfgang Möller. Nach dem Tode von Helene Fehdmer-Kayssler (1939) widmete er ihr das Buch Helene Fehdmer zum Gedächtnis (1942 im Verlag Rütten & Loening), in welchem er versuchte, unter Wiedergabe von Dialogen der meist von ihnen gemeinsam gespielten Rollen einen Umriss zu geben "des inneren Bildes ihrer Darstellungen und Gestalten". 57 Bildtafeln sind dem Buch beigegeben, darunter Aufnahmen ihrer bildhauerischen Werke.


Friedrich Kayssler war einer von nur vier Theaterschauspielern, die auf der Gottbegnadeten-Liste als "unersetzliche Künstler" aufgeführt wurden.

Am 10. März 1944 starb sein Sohn Christian Kayssler, der ebenso ein erfolgreicher Schauspieler war, im Alter von 46 Jahren bei einem alliierten Bombenangriff. Friedrich Kayssler wurde bei Kriegsende vor seinem Haus in Kleinmachnow von sowjetischen Soldaten getötet, als er sich schützend vor seine Frau stellte


Verwendete Quelle: Artikel Friedrich Kayssler in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kayssler

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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