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Richard Kola (12. August 1872, Wien – 11. März 1939, Wien)

Prosa

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Richard Kola, Puppentragödie, Ernste und heitere Geschichten, Rikola Verlag, Wien, Leipzig, München, 1923
Mit den geschichten:
PUPPENTRAGÖDIE - ZWISCHENAKT - VERSCHIEDENE EHRBEGRIFFE - DIE SEKRETÄRIN - HUNDEGESCHICHTEN - HÜHNERHOF-GESCHICHTEN - DIE DAME MIT DEN GALLENSTEINEN - DIE DUSE UND ICH - DAS STERBEN EINES BAUMES - WENN GEDANKEN UNAUSGESPROCHEN BLEIBEN - VON MONTAG BIS DIENSTAG - DER ACHTZEHNJÄHRIGE I II III IV - EPISODE - SCHIEDSGERICHT - VARIETÉ - DIE BÖSEN SIEBEN - STIMMGABEL ODER PRISMA - DIALOG ER UND SIE - PREMIERE AM SULKOWSKI-THEATER - DIE ABGESCHAFFTE LIEBE - IM KINDERBETT EINE GESCHICHTE AUS DER KINDERSTUBE



Richard Kola (12. August 1872, Wien – 11. März 1939, Wien)

Richard Kola war Bankier und Schriftsteller

Sohn eines Kaufmannes, Neffe des Mathematikers S. Spitzer. Wurde 1889 Volontär in einem Wr. Bankhaus, 1895 Prokurist und Leiter der Börsenabt. und übernahm nach einigen Jahren die Leitung des Geschäftes (-1904). K., der für den Wirtschaftsteil österr. und engl. Ztg. und Fachbll. schrieb, erlangte durch die Vorhersage der Börsenkrise von 1895 großes Ansehen in Finanzkreisen. Nach einer längeren Reise arbeitete er im Bankhaus seines Bruders, Arthur K. (* Wien, 29. 3. 1870; † Wien, 30. 8. 1937), wurde 1906 in die Länderbank berufen, gründete aber 1909 eine eigene Fa. Von allen Wr. Banken pflegte K.s Fa. am intensivsten die internationalen Geschäfte und konnte auch während des Ersten Weltkrieges Auslandsbeziehungen aufrechterhalten. Er wurde häufig in Finanzfragen konsultiert, u. a. von Steinwender, Schumpeter, Renner, Weißkirchner und Seipel. 1920 verfaßte er im Auftrage der poln. Regierung ein Gutachten über die Finanzlage des poln. Staates. K., der sich schon früh auch an Industrien — vor allem der graph. und der Papier-Branche — beteiligt hatte, trat nach dem Ersten Weltkrieg auch in die Textilindustrie ein. 1922 vereinigte er die Wr. Filiale der Brit.-ung. Bank mit dem Großteil der Agenden der Fa. Kola und Co. zur Brit.-österr. Bank, deren Vizepräs. er wurde. Nach Einführung des Schilling-Kurses ging sein Unternehmen stark zurück und bald verfügte er nur mehr über ein bescheidenes Wechselgeschäft. K., der sich schon während seiner Schulzeit als Schriftsteller versuchte, arbeitete später für die „Wiener Mode“, verkehrte in Schriftstellerkreisen, schrieb 1889 ein Lustspiel, welches 1891 am Sulkowski-Theater aufgeführt wurde und betreute lange Zeit das Burgtheater-Referat der „Wiener Mittags-Zeitung“. 1920 gründete er die Rikola-Verlags A. G., welche auch die Aktienmehrheit des Münchener Musarionverlages erlangte und sich vor allem der Belletristik widmete.


Verwendete Quelle: Artikel Kola, Richard in: Österreichisches Biographisches Lexikon . URL: Richard Kola

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