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John Henry Mackay, Pseudonym Sagitta (6. November 1864, Greenock bei Glasgow – 16. Mai 1933, Berlin-Charlottenburg)

Prosa

Hans, mein Freund AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Neuland, Ein Sammelbuch moderner Prosadichtung, Herausgegeben von Cäsar Flaischlen, Verlag des Vereins der Bücherfreunde, Berlin, 1894


Die Menschen der Ehe AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat    Digitalisat Hörbuch

John Henry Mackay, Die Menschen der Ehe, Schilderungen aus der kleinen Stadt, S. Fischer Verlag, Berlin, 1892


Der kleine Finger AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: John Henry Mackay, Zwischen den Zielen, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1912


Die Anarchisten Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Die Anarchisten, Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich, 1891
Die letzte Pflicht Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Die letzte Pflicht, S. Fischer Verlag, Berlin, 1893
Der Schwimmer Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Der Schwimmer, Die Geschichte einer Leidenschaft, S. Fischer Verlag, Berlin, 1901
Zwischen den Zielen Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Zwischen den Zielen, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1912
Max Stirner
Sein Leben sein Werk
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John Henry Mackay, Max Stirner
Sein Leben sein Werk, Schuster & Loeffler Verlag, Berlin, 1898

Der Freiheitssucher Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Der Freiheitssucher, Psychologie einer Entwickelung, Erste (Vorzugs-)Ausgabe, Berlin-Charlottenburg, 1920
Moderne Stoffe Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Moderne Stoffe, Zwei Berliner Novellen, S. Fischer Verlag, Berlin, 1893
Lyrik
Namenlose Liebe – Wer sind wir? AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay - Sagitta, Die namenlose Liebe - Wer sind wir?, Als Manuskript gedruckt fuer Bernhard Zack in Treptow bei Berlin, 1906

Gedichte der namenlosen Liebe –
Am Rande des Lebens
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John Henry Mackay - Sagitta, Am Rande des Lebens - Gedichte der namenlosen Liebe, Als Manuskript gedruckt fuer Bernhard Zack in Treptow bei Berlin, 1909

Kinder des Hochlands Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Kinder des Hochlands, Verlag von Wilhelm Friedrich, Leipzig und Berlin, 1885
Arma parata fero! Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Arma parata fero!, Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich, 1887
Jenseits der Wasser Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Jenseits der Wasser, Uebertragungen aus englischen und amerikanischen Dichtern des XIX. Jahrhunderts, Verlags-Magazin (J. Schabelitz), Zürich, 1889
Sturm Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Sturm, Bernhard Zack's Verlag, Definitive Ausgabe, Treptow bei Berlin, 1912
Gedichte Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gedichte, Bernhard Zack's Verlag, Treptow bei Berlin, 1909
Dichtungen Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Dichtungen, Verlag von Otto Heinrichs, München und Leipzig, 1886
Fortgang Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Fortgang, Der Dichtungen erste Folge, Verlag von Baumert &Ronge, Großenhain und Leipzig, 1888
Das starke Jahr Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Das starke Jahr, Der Dichtungen zweite Folge, Verlag von Karl Henckell & Co., Zürich und Leipzig, [o. J.]
Wiedergeburt Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Wiedergeburt, Der Dichtungen dritte Folge, S. Fischer Verlag, Berlin, 1896
Gesammelte Werke
Gesammelte Werke I Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band I - Gedichte, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke II Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band II - Gedichte (Schluss), Neue Gedichte, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke III Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band III - Kinder des Hochlands, eine Dichtung aus Schottlands Bergen; Helene; Sturm, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke IV Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band IV - Moderne Stoffe, zwei Berliner Geschichten; Die Menschen der Ehe, Schilderungen aus der kleinen Stadt, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke V Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band V - Die letzte Pflicht und Albert Schnells Untergang, eine Geschichte in zweien, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke VI Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band VI - Zwischen den Zeilen, Kleine Geschichten, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke VII Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band VII - Der Schwimmer, Die Geschichte einer Leidenschaft, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911
Gesammelte Werke VIII Digitalisat Digitalisat

John Henry Mackay, Gesammelte Werke, Band VIII - Die Anarchisten, Bernhard Zacks Verlag, Treptow bei Berlin, 1911

John Henry Mackay, Pseudonym Sagitta (6. November 1864, Greenock bei Glasgow – 16. Mai 1933, Berlin-Charlottenburg)

John Henry Mackay war ein deutscher Schriftsteller.

John Henry Mackay wurde zwar 1864 in Schottland geboren, aber nach dem frühen Tod des Vaters 1865 zog seine deutsche Mutter mit ihm zurück nach Deutschland. Mackay verbrachte seine frühe Kindheit in Saarbrücken, besuchte die Gymnasien in Burgsteinfurt und Birkenfeld bei Trier, nahm in Stuttgart eine Lehre als Verlagsbuchhändler auf und hörte einige Semester Philosophie an den Universitäten Kiel, Leipzig und Berlin. Im Jahre 1885 trat Mackay erstmals mit literarischen Werken an die Öffentlichkeit.

In Berlin verkehrte er im Umfeld des Friedrichshagener Dichterkreises. Mit Hilfe von Krafft-Ebings Psychopathia sexualis wurde er sich seiner homosexuell-päderastischen Neigung bewusst. Mit dem 1888 unter dem gemeinsamen Titel Moderne Stoffe erschienenen Novellen Existenzen und Nur eine Kellnerin wurde er zu einem der Wegbereiter der Literaturrichtung des Naturalismus. Während eines einjährigen London-Aufenthalts (1887/88) entdeckte er für sich Max Stirner, dessen 1844 erschienenes Buch Der Einzige und sein Eigentum infolge der Restauration nach 1848 in Vergessenheit geraten war. Stirner wurde bald sein Lebensthema. Über ihn, der nur mühsam aus der Verschollenheit zu bergen war, schrieb er die erste und bis heute kaum erweiterte Biographie, die jedoch wegen fehlender Quellennachweise [1] und ihres oft als hagiographisch empfundenen Tones kritisiert wurde (1898, erw. 1910, erw. 1914). Weiterhin spürte Mackay Stirners verstreute Artikel auf und gab sie als Kleinere Schriften neu heraus. Weil Mackay der bekannteste Anhänger Stirners war, entstand der Eindruck, dass seine Konzeption des "individualistischen Anarchismus", die er in den "Büchern der Freiheit" (Die Anarchisten, Der Freiheitsucher) präsentierte, auf Stirners Ideen basiere. Inhaltlich stimmt sie jedoch weit besser mit dem in Nordamerika – in der Tradition von Thomas Jefferson, Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau und anderen – entstandenen radikalen Liberalismus seines Freundes Benjamin R. Tucker überein. Anfang der 1890er-Jahre lernte er die damals noch unbekannte Schriftstellerin Gabriele Reuter kennen, der er 1895 einen Kontakt zu dem Verleger Samuel Fischer vermittelte. Reuters Roman Aus guter Familie wurde über Nacht zum Bestseller - was nicht zuletzt an dem von Mackay vorgeschlagenen, provokant-sozialkritischen Titel lag (Reuter selbst wollte den Roman, wie sie in ihren Memoiren schreibt, nur schlicht Agathe Heidling nennen).

Im Jahre 1898 befreundete sich Mackay näher mit Rudolf Steiner, der damals noch allem Okkulten, Theosophischen etc. feindlich gesinnt war und sogar die Gedanken Max Stirners „in Übereinstimmung" mit seiner Philosophie der Freiheit (1894) befand. Mackay und Steiner waren zu dieser Zeit die einzigen publizistischen Vertreter des „individualistischen Anarchismus” in Deutschland; gemeinsam gaben sie die Propagandaschrift „Sind Anarchisten Mörder?“ heraus. Außerdem von 1907 - 1919 mit Bernhard Zack zusammen die Schriftenreihe „Propaganda des individualistischen Anarchismus“. Als Steiner Ende 1899 seine langjährige Wirtin Anna Eunike heiratete, war Mackay Trauzeuge. Diese enge Verbindung Mackays mit Steiner zerbrach, als Steiner sich mit seinen bisherigen Ideen plötzlich „in eine Art Abgrund gerissen” erlebte und sich der Theosophie zuwandte.


Im Jahre 1905 trat er in Verbindung mit Benedict Friedlaender, dessen Sezessionsbewegung aus dem Wissenschaftlich-humanitären Komitee von Magnus Hirschfeld er unterstützte. Dadurch verstärkten sich seine Differenzen mit Hirschfeld, die in seiner grundlegenden Ablehnung von dessen Theorie über Homosexualität als "Drittes Geschlecht" gründeten. Seine unter dem Pseudonym Sagitta veröffentlichten Schriften über die "namenlose" oder "griechische" Liebe, d.h. die Zuneigung erwachsener Männer zu männlichen Adoleszenten, waren im Deutschland der Kaiserzeit und auch noch in der Weimarer Republik durch Gerichtsurteile als "unsittlich" verboten. Seine Arbeiten über den „individualistischen Anarchismus” fanden demgegenüber größere Verbreitung — dank der Aktivitäten seiner Freunde Benjamin Tucker[6], George Schumm und Clarence Swarts auch in den USA.

Die Inflation der frühen 1920er Jahre verschlang Mackays ererbtes Geldvermögen. Neue Veröffentlichungen in den folgenden Jahren scheiterten oft an den Praktiken seiner verlegerischen Geschäftspartner. Auch seine alten literarischen Arbeiten, die - von dem Kriminalroman Staatsanwalt Sierlin abgesehen - nicht für ein "breites Publikum" geschrieben waren, trugen ihm nur noch wenig ein. Die von Kurt Zube 1931 gegründete Mackay-Gesellschaft konnte den verarmten Schriftsteller in der Zeit der Weltwirtschaftskrise nur unzulänglich unterstützen.

Mackay starb am 16. Mai 1933 - möglicherweise durch eine Überdosis Morphin, obwohl er auch schon seit mehreren Jahren an verschiedenen Krankheiten litt. Seine Urne wurde auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Stahnsdorf bei Berlin beigesetzt.

Die Erinnerung an Person und Werk wird von der Mackay-Gesellschaft gepflegt. Sie wurde von Kurt Zube, der Mackay noch persönlich kannte, 1974 in Freiburg/Br. neu gegründet. Die erste Biographie über Mackay, von dem amerikanischen Germanisten Thomas A. Riley, erschien 1972. Zube wollte eine deutsche Übersetzung im Verlag der Mackay-Gesellschaft herausbringen. Da aber mit dem US-Verlag keine Einigung zustande kam, schrieb er selbst eine und veröffentlichte sie 1979 unter dem Verfasser-Pseudonym "K.H.Z. Solneman" (Initialen seines Namens und Palindrom von "namenlos").


Verwendete Quelle: Artikel John Henry Mackay in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Henry_Mackay

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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