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Frederick Marryat (10. Juli 1792, London – 2. August 1848, Langham)

Prosa

Der Neue Robinson
oder Schiffbruch
des Pacific
Digitalisat Digitalisat

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Der Neue Robinson oder Schiffbruch des Pacific, Eine Erzählung für die Jugend, Nach dem Englischen des Kapitän Marryat, bearbeitet von Franz Hoffmann, Mit 54 Abbildungen, Schmidt & Spring, Stuttgart, 1843



Frederick Marryat (10. Juli 1792, London – 2. August 1848, Langham)

Frederick Marryat war ein englischer Marineoffizier und Schriftsteller.

Frederick Marryat wurde in London als zweiter Sohn von Joseph Marryat, von Beruf Kaufmann, Mitglied des britischen Unterhauses sowie Kolonialbeauftragter für die Insel Grenada, und dessen deutscher Ehefrau Charlotte geb. von Geyer geboren. Am Schulleben an Mr. Freeman's Academy in Ponders End in seinem Geburtsort fand er wenig Gefallen und riss zweimal aus, um seinen sehnlichsten Wunsch zu verwirklichen und zur See zu gehen.

Nachdem er zuvor noch auf See den autobiografischen Roman "The Naval Officer" (1829) verfasst hatte, entstanden in den nächsten Jahren in rascher Folge weitere Bücher, von denen "Peter Simple" (1834) und "Mr Midshipman Easy" (1836) seine bekanntesten wurden. Von 1832 bis 1835 leitete er außerdem die Zeitschrift Metropolitan Magazine, in dem mehrere seiner Romane im Vorabdruck erschienen. 1836 lebte er für ein Jahr in Brüssel und reiste danach nach Kanada und in die USA. Seine Eindrücke von Land und Leuten schildert er in seinem "Diary in America" (1839). 1839 kehrte er nach London zurück und knüpfte Verbindungen mit Schriftstellern wie Charles Dickens, Clarkson Stanfield und Samuel Rogers.

Seinen zahlreichen Seeromanen, die mehrfach ins Deutsche übersetzt wurden, wurde zwar eine "treue Auffassung des Lebens" und eine "gewandte Darstellung" attestiert, andererseits aber auch Marryats rasche Produktionsweise kritisiert. Das zusätzlich in ihnen enthaltene humoristische Element erinnert an Tobias Smollett. Als das deutsche zeitgenössische Gegenstück zu Marryat wird oft Heinrich Smidt angesehen.

In den 1840er Jahren orientierte Marryat sich zunehmend am literarischen Markt, wandte sich an ein jugendliches Publikum und verfasste u. a. vier Robinsonaden, von denen "Masterman Ready, or the Wreck of the Pacific" (dt. Übersetzung: "Sigismund Rüstig"), 1841, im deutschen Sprachraum zur beliebtesten wurde. Dieses Werk, beeinflusst von Johann David Wyss Roman "Die Schweizer Familie Robinson", wird auch von Otto Ernst in seinem Roman "Asmus Sempers Jugendland" lobend erwähnt. "Settlers in Canada" wiederum weist Einflüsse von James Fenimore Cooper auf. Der letzte Roman "The Little Savage", eine Robinsonade um einen Jungen und einen schurkischen Seemann, wurde von seinem Sohn Frank S. Marryat zu Ende geführt.

Zu Marryats Bewunderern zählen Schriftsteller wie Joseph Conrad und Ernest Hemingway. Auch Cecil Scott Forester und Patrick O'Brian profitierten in ihrer literarischen Produktion von ihm.

Die Schriftstellerin und Schauspielerin Florence Marryat war seine Tochter.


Verwendete Quelle: Artikel Frederick Marryat in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: hhttps://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Marryat
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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