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Marie Nathusius, geb. Scheele (10. März 1817, Magdeburg – 22. Dezember 1857, Neinstedt)

Prosa
Die Kammerjungfer AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Maria Nathusius, Die Kammerjungfer, Eine Stadtgeschichte, Verlag Richard Mühlmann, Halle, 1851

Tagebuch eines armen Fräuleins AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Maria Nathusius, Tagebuch eines armen Fräuleins, Verlag Richard Mühlmann, Halle, 1857

Die Geschichten von
Christfried und Julchen
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Marie Nathusius, Die Geschichten von Christfried und Julchen, Aus den kleinen Erzählungen zusammengestellt, Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1858
Elisabeth Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Elisabeth, Erster und zweiter Band, Verlag von Julius Fricke, Halle a. S., 1858
Erzählungen einer Großmutter Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Erzählungen einer Großmutter, Für junge Mädchen, Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1890
Langenstein und Boblingen Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Langenstein und Boblingen, Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1863
Vater, Sohn und Enkel Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Vater, Sohn und Enkel, Eine Dorfgeschichte, Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1857
Die alte Jungfer
Der Vormund
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Marie Nathusius, Vater, Sohn und Enkel, Eine Dorfgeschichte, Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1857
Vier Geschichten aus Dorf
und Stadt
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Marie Nathusius, Vier Geschichten aus Dorf und Stadt (Die beiden Pfarrhäuser; Der kleine Kurrendejunge; Die dumme Anne; Vater, Sohn und Enkel), Meidlinger's Jugendschriften Verlag, Berlin, [1907]
Drei Erzählungen Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Drei Erzählungen (Die beiden Pfarrhäuser; Ringet danach, dass ihr stille seid; Das Rektorat), Meidlinger's Jugendschriften Verlag, Berlin, [1907]
Bilder aus der Kinderwelt Digitalisat Digitalisat

Maria Nathusius, Bilder aus der Kinderwelt, Mit sechs Bildern, Arnold'sche buchhandlung, Leipzig, 1853
Erzählungen Digitalisat Digitalisat

Marie Nathusius, Erzählungen, Fünftes und Sechstes Heft, (Christiander Vogelsteller; Julchen in der rezidenz; Wo wächst der Glücksbaum?; Balster Meier bei den Franzosen; Der Bankerott), Verlagshandlung Richard Mühlmann, Halle a. S., 1858

Marie Nathusius, geb. Scheele (10. März 1817, Magdeburg – 22. Dezember 1857, Neinstedt)

Marie Nathusius war eine volkstümliche Erzählerin und Liederkomponistin. Neben E. Marlitt war sie die meistgelesene deutsche Unterhaltungs- und Jugendschriftstellerin ihrer Generation.

Ihre Bestseller Tagebuch eines armen Fräuleins (1854), Langenstein und Boblingen (1855) und Elisabeth. Eine Geschichte, die nicht mit der Heirat schließt (1858) wurden bis in die 1920er Jahre hinein neu aufgelegt.

Die Tochter des pietistisch geprägten Pastors und späteren Superintendenten Friedrich August Scheele verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Calbe (Saale), wo sie eine dürftige Schulbildung erhielt. Ab 1834 lebte sie in Magdeburg, ab 1835 in Eikendorf, wo sie den Haushalt des Bruders führte und die Erziehung seiner Pflegekinder übernahm. Im März 1841 heiratete sie den 1861 anlässlich der Thronbesteigung des Königs Wilhelm von Preußen in den Adelsstand erhobenen Fabrikanten und Publizisten Philipp von Nathusius (1815–1872). Nach einigen Reisen in die Provence, nach Italien und in die Schweiz ließ sich das Ehepaar in Althaldensleben nieder und gründete 1844 eine „Kinderverwahranstalt“, einen Frauenverein für die Ortskrankenpflege, „Rettungshäuser“ für Jungen und Mädchen und eine „Mädchenarbeitsschule“. Nach Reisen nach Paris und England 1849 zogen Nathusius und ihr Mann 1850 auf das neuerworbene Gut Neinstedt bei Thale im Harz und gründeten ein „Knabenrettungs- und Bruderhaus“ (siehe Neinstedter Anstalten). Marie Nathusius und ihr Ehemann Philipp von Nathusius zur Zeit ihrer Verlobung. Das Ehepaar hatte sieben Kinder, darunter den späteren Politiker Philipp von Nathusius-Ludom (1842–1900) und den späteren Reformtheologen Martin von Nathusius (1843-1906), die beide publizistisch hervorgetreten sind. Die Tochter des erstgenannten, die Schriftstellerin Annemarie von Nathusius (1874–1926), ist Marie Nathusius' Enkelin. Philipp von Nathusius gab bis 1858 das Volksblatt für Stadt und Land heraus. Die meisten Romane und Erzählungen Marie Nathusius' erschienen dort als Vorabdrucke. Die Familie war außerdem eng befreundet mit August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Marie Nathusius vertonte 1847 seine Gedichte. Aus der gemeinsamen Liederpublikation Vierzig Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben stammt auch ihre Klavierbegleitung zu dem heute allgemein bekannten Kinderlied Alle Vögel sind schon da, dessen Melodie auf ein älteres Volkslied zurückgeht. Als Marie Nathusius 1857 unerwartet früh verstarb, verarbeitete ihre Freundin Eleonore Fürstin von Reuß ihre Trauer in dem Gedicht Das Jahr geht still zu Ende. Nathusius’ Mann Philipp verfasste ein dreibändiges Lebensbild der heimgegangenen Marie Nathusius (1867/68) für die postume fünfzehnbändige Werkausgabe der Gesammelten Schriften Marie Nathusius’ (1858–1869).


Verwendete Quelle: Artikel Marie Nathusius in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Nathusius

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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