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René Schickele (4. August 1883, Oberehnheim im Elsass – 31. Januar 1940, Vence, Alpes-Maritimes)

Prosa

Der Fremde AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

René Schickele, Der Fremde, Roman, Paul Cassierer, Berlin, 1913
Die Rechtschreibung wurde von Jürgen Beschorner aktualisiert, der auch das ePub erstellte.



Aïssé AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

René Schickele, Aïssé, Erzählung, aus: René Schickele, Die Mädchen, Paul Cassierer, Berlin, 1920


Die Mädchen über Athen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

d René Schickele, Die Mächen über Athen, Erzählung, aus: René Schickele, Die Mädchen, Paul Cassierer, Berlin, 1920


Das Glück AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

René Schickele, Das Glück, Erzählung, aus: René Schickele, Die Mädchen, Paul Cassierer, Berlin, 1920


Schnee auf der Himmelsküste

Aus: Pariser Tageblatt, Jg. 4, 1936, Nr. 761 vom 12. Januar 1936, S. 4


Eine ausserordentliche Bekanntschaft

Aus: Pariser Tageszeitung, Jg. 2. 1937, Nr. 300 vom 7. April 1937, S. 4


Lyrik

Die Leibwache AcrobatReader PDF

d René Schickele, Die Leibwache, Gedichte, Verlag der weissen Bücher, Leizpig, 1914


Mon Repos AcrobatReader PDF

d René Schickele, Mon Repos, Gedichte, Verlag von Hermann Seemann Nachfolger, Berlin und Leipzig, G.m.b.H., 1905, Numeriertes Exemplar 58/250 mit Anmerkungen René Schickeles


Grossstadtvolk

Aus: Sozialistische Monatshefte, 1909, Heft 22, S. 1422-1424



René Schickele (4. August 1883, Oberehnheim im Elsass – 31. Januar 1940, Vence, Alpes-Maritimes)

René Schickele war ein deutsch-französischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer.

Er war Sohn eines deutschen Weingutbesitzers und Polizeibeamten und einer französischen Mutter. Nach dem Studium der Literaturgeschichte, der Naturwissenschaften und der Philosophie (in Straßburg, München, Paris und Berlin) gab er zusammen mit seinen Freunden Otto Flake und Ernst Stadler nacheinander mehrere Zeitschriften heraus und veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Sein Werk als Schriftsteller ist durch die Sonderstellung des Elsass im Spannungsfeld der französischen und deutschen Kultur geprägt. Schickele wurde 1914 Herausgeber der Zeitschrift Die weißen Blätter, die durch ihn zu einer der wichtigsten Zeitschriften des Expressionismus wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg zog er nach Badenweiler und engagierte sich leidenschaftlich für die Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich u.a. im Rahmen seiner Wirkung in der Preußischen Akademie der Künste / Sektion Dichtkunst. In Badenweiler verbanden ihn Freundschaften mit der Schriftstellerin Annette Kolb und dem Maler Emil Bizer.

Schon im Jahr 1932 ahnte er die drohende Machtergreifung durch die Nationalsozialisten und emigrierte in das südfranzösische Sanary-sur-Mer, einem kleinen Fischerdorf, in dem Katherine Mansfield lebte sowie auch Heinrich und Thomas Mann, Arnold Zweig, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Bert Brecht und andere deutsche Literaten. Dort verfasste er aus seiner Enttäuschung über das Scheitern der Weimarer Republik heraus den Roman Die Witwe Bosca.

Schickele, vor dem 1. Weltkrieg auch als Journalist und Politiker aktiv, war ein hellhöriger Beobachter seiner Zeit, der Politik, Gesellschaft und Kultur scharf charakterisierte und kritisierte. Seine essayistischen Texte publizierte er in seinen Zeitbüchern Schreie auf dem Boulevard (1913), Die Genfer Reise (1919), Wir wollen nicht sterben (1922). In seinen beiden nächsten Zeitbüchern Die Grenze (1932) und Himmlische Landschaft (1933) ging er von der Schönheit der Landschaft aus, die Deutsche und Franzosen verpflichte, einen gemeinsamen europäischen Weg zu gehen. Schickeles letzte essayistische Texte Liebe und Ärgernis des D. H. Lawrence (1935) und das einzige in französischer Sprache verfasste wehmütig pessimistische Buch Le Retour (1938) zeugen von Schickeles Enttäuschung über die misslungene Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich und belegen seine schmerzhafte Entscheidung für das demokratische Frankreich, wo er einige Monate vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht an Herzversagen starb. 1956 wurden seine sterblichen Überreste auf den Friedhof in Badenweiler-Lipburg überführt. Man findet das Grab in der Nähe der Friedhofskapelle unter der Grabnummer 159/160.Der Ort der letzten Ruhestätte spiegelt das, wofür René Schickele gelebt hat: Vom außerhalb des Ortes hoch gelegenen Friedhof hat man einen herrlichen Blick über die deutsche und französische Landschaft am Oberrhein. In Lipburg findet man im Gasthof "Schwanen" eine René-Schickele-Stube, die mit Erinnerungsstücken an den Dichter dekoriert ist, der oft dort, bevorzugt im Garten, zu Gast war.

Als Schickeles bekanntestes Werk gilt die Romantrilogie Das Erbe am Rhein (1925 - 1931) mit den drei Teilen Maria Capponi. Blick auf die Vogesen (1927) und Der Wolf in der Hürde.

Im Geiste René Schickeles möchte die im Jahre 1968 gegründete René-Schickele-Gesellschaft (Culture et Bilinguisme d'Alsace et de Moselle) mit ihrem Einsatz für die französisch-deutsche Zweisprachigkeit, unter Einbindung des elsässischen Dialekts, eine Brücke bilden zwischen der deutschen und französischen Kultur. Sie verleiht in Straßburg den René Schickele Medienpreis.

Nach ihm benannt wurde der René-Schickele-Preis, der allerdings nur einmal, im Jahr 1952, verliehen wurde.



Verwendete Quelle: Artikel René Schickele in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: René Schickele in Wikipdia

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