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Biographie

Rosika (Roszika) Schwimmer (11. September 1877, Budapest – 3. August 1948, New York)

Rosika Schwimmer, Bédy-Schwimmer "Rózsa" Rózsika war eine Pazifistin, Feministin und Suffragistin.

Sie studierte Musik und Sprachen, doch schon bald zwangen sie finanzielle Umstände (1896), als Buchhalterin zu arbeiten.

Sie begründete 1904 den ungarischen Feministischen Verband, organisierte 1913 den internationalen Frauenstimmrechtskongress in Budapest. Von 1914 bis 1915 hielt sie Vorträge für Friedenspropaganda in 22 Staaten der USA und unterbreitete Woodrow Wilson ihren Plan für neutrale Vermittlung, dem der internationale Frauenkongress in Haag 1915 zugestimmt hatte; im Jahre 1915 wurde sie Vizepräsidentin des International Committee of Women for Permanent Peace und Führerin der Ford-Friedens-Expedition, von 1918 bis 1919 war sie Mitglied des ungarischen Nationalrates und ungarische Gesandte in der Schweiz.

1920 floh sie aus Ungarn und lebte seit 1921 in den USA. Sie verbrachte den Rest ihres Lebens in den USA als Staatenlose.

Ihren Nachlass stiftete sie 1942 der New York Public Library – die "Schwimmer-Lloyd Collection", die ihn auch weiter verwaltet.

Rosika Schwimmer erhielt 1937 den Weltfriedenspreis eines internationalen Komitees.

Verwendete Quellen: Lexikon der Frau, Zürich, 1953/4 und die englisch-sprachige wikipedia.

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