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Fjodor Sologub (eigentl. Fjodor Kusmitsch Teternikow) (17. Februar (jul.)/ 1. März 1863 (greg.), Sankt Petersburg – 5. Dezember 1927, Leningrad)

Prosa
Ljoljetschka AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Fjodor Ssologub, Ljoljetschka, Aus: Wiener Rundschau, Zeitschrift für Cultur und Kunst, Herausgegeben von Constantin Christomanos und Felix Pappaport, 15. Mai 1898, Wien, 1898, Autorisirte Uebersetzung von Klara Brauner


Der Kuss des Ungeborenen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Fjodor Ssologub, Der Kuß des Ungeborenen und andere Novellen, Aus dem Russischen übertragen von Alexander Eliasberg, Gustav Kiepenheuer Verlag, Weimar, 1918



Fjodor Sologub (eigentl. Fjodor Kusmitsch Teternikow) (17. Februar (jul.)/ 1. März 1863 (greg.), Sankt Petersburg – 5. Dezember 1927, Leningrad)

Fjodor Sologub war ein russischer Schriftsteller.

Sologub war 25 Jahre lang Lehrer in der Provinz und in St. Petersburg.

Sologubs dem Symbolismus verpflichtete Dichtung ist geprägt von seiner fast krankhaft düsteren, dämonisierenden Sicht einer vom Satan beherrschten Welt, in der die Menschen sich selbst die schlimmsten Teufel sind. Das gilt sowohl für die formal strenge, phantastische Visionen und Beschwörungen bevorzugende, gelegentlich aber auch politisch engagierte Lyrik (Der Flammenkreis, 1908) wie für die Erzählungen, Novellen und Romane, die das Thema der Dämonie häufig mit denen der Liebe und des Todes verbinden (Der Stachel des Todes, 1904; Tod nach der Annoncen 1907; Die trauernde Braut, 1908).

Daneben spielt für den mit der Welt des Kindes vertrauten Lehrer die kindliche Erfahrung, besonders als Angstzustand, eine wichtige Rolle (In der Menge, 1907). Hierher gehört auch sein bedeutendstes Werk, der Roman Der kleine Dämon (1905; dt. 1909), dessen Zentralfigur, ein sadistischer Lehrer an einem Provinzgymnasium, zu den fesselndsten, an Nikolai Gogol, Michail Saltykow-Schtschedrin, aber auch Edgar Allan Poe anknüpfenden Gestaltungen des Boshaft-Banalen gehört.

Sologub erkrankte im Jahre 1925 und starb nach mehreren Monaten des Leidens. Er wurde auf dem Smolensker Friedhof in Leningrad bestattet.

Verwendete Quelle: Artikel Fjodor Sologub in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Fjodor_Sologub
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