ngiyaw-eBooks Home          

Digitalisate verfügbar



Verfügbare Texte


Biographie

Adelheid von Stolterfoth (11. September 1800, Eisenach – 17. Dezember 1875, Wiesbaden)

Adelheid von Stolterfoth lebte nach dem Tod ihres früh verstorbenen Vaters mit ihrer Mutter seit 1805 in Erlangen, seit 1816 in Bingen und Winkel. Dort lebten sie an der Hauptstraße in einem Bäckerhaus. Seit ihrem zwölften Lebensjahr war sie Stiftsdame im Fräuleinstift Birken bei Bayreuth. 1825 kam sie nach dem Tod ihrer Mutter nach Geisenheim in den Zwierleinshof ihres Onkels des Freiherrn Hans Karl von Zwierlein. Er unternahm mit ihr Reisen in die Schweiz, nach England und Oberitalien. 1844, ein Jahr nach dem Tod seiner Frau, heiratete Hans Karl von Zwierlein im Alter von 78 Jahren seine Nichte.

In der Geisenheimer Zeit entstanden die meisten ihrer literarischen Werke, Gedichte und Prosa im poetischen Zeitgeist. 1835 veröffentlichte sie "Rheinische Lieder und Sagen". Sie ist Verfasserin der ersten Rheingauer Reisebeschreibung, die zwischen 1838 und 1844 in mehren Auflagen unter dem Titel "Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaus und Wisperthales" erschien.

Mit dem Dichter Ferdinand Freiligrath stand sie seit 1839 in Verbindung und er hat sie mehrfach in Geisenheim besucht. Über ihn wurde Geisenheim auch in das Blickfeld von Henry Wadsworth Longfellow gerückt, mit dem sie ebenfalls hier zusammentraf.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1850 verließ sie Geisenheim, ging zunächst nach Eltville ins "Haus der Rose", später zur Frau Langwerth. Ihre letzten Jahre verbrachte sie in Wiesbaden, wo sie 1875 starb und auf dem Nordfriedhof begraben wurde.

Verwendete Quelle: Rheingau Chronik Wir bedanken uns.

ngiyaw-eBooks Home