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Prinzessin Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied, Pseudonyme Carmen Sylva, Dito und Idem (29. Dezember 1843 auf Schloss Monrepos – 2. März 1916, Bukarest)

Lyrik

Neapel Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.8f.

Hâvre Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.6f.

An den Atlantischen Ocean Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.4ff.

An die Weite Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.1ff.

Sonnentrauer Aus: Cotta'scher Musen-Almanach für das Jahr 1892, Herausgegeben von Otto Braun, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart, 1892, S. 247.

Die Venus von Milo Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S. 69 f.

Die Sonne sprach von Liebe ... Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S. 48 f.

Schiffbruch (Gedicht-Zyklus) Aus: Carmen Sylva, Stürme, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1889, S. 165ff.

Von Liebe Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.97f.

An Mgylis Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.104f.

Meerleuchten Aus: Carmen Sylva, Meerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891, S.108f.

Handwerkerlieder Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Handwerkerlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891

Jehova Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Jehova, Verlag von Wilhelm Friedrich, Leipzig, 1882

Meerlieder Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Meerrlieder, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891

Meine Ruh, Balladen und Romanzen Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Meine Ruh, Balladen und Romanzen, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1885

Meine Ruh, Mutter und Kind Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Meine Ruh, Mutter und Kind, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1885

Meine Ruh, Weltweisheit Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Meine Ruh, Weltweisheit, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1885

Stürme Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Stürme, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1889

Heimath! Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Heimath!, Verlag von Emil Strauß, Bonn, [1891]

Mein Rhein! Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Mein Rhein, Verlag von Adolf Titze, Leipzig, o. J. [1889]

Prosa

Astra AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Dito und Idem, Astra, Roman, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1887

Es klopft AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Es klopft, Verlag von W. Wunderlings Hofbuchhandlung, Regensburg, 1908

Leidens Erdengang AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Dito und Idem, Leidens Erdengang, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1899

Pelesch-Märchen AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Pelesch-Märchen, Alfred Krönder Verlag, Stuttgart, 1904

Das Leiden Aus: Nord und Süd, Eine deutsche Monatsschrift, Herausgegeben von Paul Lindau, Zwanzigster Band, Verlag von S. Schottlaender, Breslau, 1882, S. 1 ff.

Aus meinem Königreich AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Aus meinem Königreich, Auf vielen Wegen, Heath's Modern Language Series, D. C. Heath & Co., Boston, 1900

Aus zwei Welten Digitalisat Digitalisat

Dito und Idem, Aus zwei Welten, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1888

Deficit Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Deficit, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1891

Ein Gebet Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Ein Gebet, Verlag von Alexander Duncker, Berlin, 1887

Frauenmuth Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Frauenmuth, Drama, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1890

In der Irre Digitalisat Digitalisat

Dito und Idem, In der Irre, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1888

Meister Manole Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Meister Manole, Trauerspiel, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1892

Seelengespräche Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Seelengespräche, (Zweisprchig), Carol Göbl, Bukarest, 1896

Vom Amboß Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Vom Amboß, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1890

Mein Penatenwinkel Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Mein Penatenwinkel, Band 1, Biographische Skizzen, Verlag H. Minjon, Frankfurt a. M., 1917

Übersetzungen

Rumänische Dichtungen Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Rumänische Dichtungen, (zweisprachig), Carol Göbl, Bukarest, 1896

Rumänische Dichtungen Digitalisat Digitalisat

Carmen Sylva, Rumänische Dichtungen, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1889

Lieder aus dem Dimbovitzthal Digitalisat Digitalisat

Elena Vacarescu, Lieder aus dem Dimbovitzthal, Übertragen von Carmen Sylva, Verlag von Emil Strauß, Bonn, 1889

Prinzessin Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied, Pseudonyme Carmen Sylva, Dito und Idem (29. Dezember 1843 auf Schloss Monrepos – 2. März 1916, Bukarest)

Prinzessin Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied war durch Heirat Königin von Rumänien, Schriftstellerin und Übersetzerin.

Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied wurde als Tochter des Fürsten Wilhelm Karl Hermann zu Wied-Neuwied und dessen Ehefrau Marie, geb. von Nassau-Weilburg, geboren. Von 1857-1860 war ihr Hauslehrer Georg Sauerwein, mit dem sie ein Leben lang Briefkontakt hielt. In diese Zeit geht ihr Pseudonym Carmen Silva zurück (Sauerwein nannte sich Sylvaticus). Mit 25 Jahren lernte sie am Hof in Berlin den Offizier Prinz Karl Eitel von Hohenzollern-Sigmaringen kennen und heiratete ihn 1869. Mit ihm hatte sie eine Tochter, die bereits 1874 starb.

Im russisch-türkischen Krieg von 1877-1878 widmete sie sich der Pflege von Verwundeten und gründete den Elisabeth-Orden (ein goldenes Kreuz an einem blauen Band) zur Auszeichnung ähnlicher Hilfeleistungen.

1881 ging sie mit ihrem Ehemann nach Rumänien, der dort als Karl I. zum König gekrönt wurde. Sie hatte bereits zuvor zu schreiben begonnen und wurde bald als "dichtende Königin" unter ihrem Pseudonym Carmen Sylva bekannt. In einem sehr frühen Gedicht erklärt sie dies folgendermaßen:


Carmen das Lied und Sylva der Wald.
Von selbst gesungen das Waldlied erschallt.
Und wenn ich nicht am Wald geboren wär',
Dann säng ich die Lieder schon selbst nicht mehr.
Den Vögeln hab' ich sie abgelauscht,
Der Wald hat sie mir zugerauscht,
Vom Herzen tät ich den Schlag dazu,
Mich singen der Wald und das Lied dazu!


Neben ihren eigenen Werken, wie Gedichten, Erzählungen, Märchen und Romanen, übersetzte sie auch aus dem Französischen ins Deutsche (z.B. Pierre Loti). Am 28. April 1910 nahm sie an einem Wohltätigkeitskonzert in Wiesbaden teil, bei dem fünf von ihr komponierte Lieder zur Aufführung kamen, darunter zwei auf eigene Gedichte und je eines von Goethe und von Eichendorff.

In Bukarest befreundete sie sich bald mit Mite Kremnitz, die sie 1881 offiziell zur Hofdame und Vorleserin berief. In den Jahren 1885 bis 1886 lernte Carmen Sylva im Hause Kremnitz den Schriftsteller Bruno Wille kennen. Zusammen mit Kremnitz schuf sie unter dem Pseudonym "Dito und Idem" mehrere Werke, u. a. ein historisches Trauerspiel über Anna Boleyn. Carmen Sylva legte bei der Veröffentlichung ihrer Werke großen Wert auf die Ausstattung der Bücher. Die Literaturkritik beurteilte diese, falls überhaupt, sehr zurückhaltend. Einer ihrer Gedichtbände wurde von der Académie Française ausgezeichnet.

Ab 1884 unterhielt sie eine Freundschaft mit Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn. Im Sommer 1891 erkrankte Carmen Sylva an einem Nervenleiden, das sie zu einem langen Kuraufenthalt in Pegli, Italien, zwang. Dort machte sie die Bekanntschaft des Komponisten August Bungert, dem sie zeitlebens künstlerisch verbunden blieb. Bungert vertonte zahlreiche ihrer Gedichte. 1893 besuchte sie von Pegli aus ihre Heimat und kehrte im Herbst 1894 nach Bukarest zurück. Ihre Rückkehr war zusammen mit ihrem Hochzeitstag der Anlass eines landesweiten Festaktes.

Als rumänische Königin war sie sozial sowie auf kulturellem Gebiet aktiv und trug durch ihre Übersetzungen aus dem Rumänischen auch zu einem besseren Verständnis dieses Landes bei.

Sie liegt in Curtea de Arges (Rumänien) begraben. Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde Eforie Sud, ein Kurort am Schwarzen Meer, nach ihr benannt; er hieß Carmen Sylva.

Verwendete Quelle: Artikel Elisabeth zu Wied in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_zu_Wied

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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