ngiyaw-eBooks Home

Adolf Ignaz von Tschabuschnig (20. Juli 1809, Klagenfurt – 1. November 1877, Wien)

Prosa

pdf Die Christnacht epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle

Adolph Ritter von Tschabuschnigg, Die Christnacht, Novelle, Aus: Damen Zeitung, Ein Morgenblatt für die Elegante Welt, Nr. 179/180/181/182/184/185/186  29./30./30./31./2./4./5./6. Juli/August 1830
ePub von Hans-Jürgen Horn


Adolf Ignaz von Tschabuschnig (20. Juli 1809, Klagenfurt – 1. November 1877, Wien)

Adolf Ignaz von Tschabuschnig, Alternativschreibung: Tschabuschnigg, war ein österreichischer Minister, Parlamentarier, Jurist und Schriftsteller.

Seine Familie (Schreibweise auch von Tschabuschnigg) gehörte dem Adelsstand freier Reichsritter an, war jedoch verarmt. Nach der Schulzeit in Klagenfurt studierte er von 1826 bis 1830 in Wien Rechtswissenschaften. Er arbeitet zunächst u. a. in Triest, bevor er während der Revolution von 1848 zum Mitglied des Kärntner Landtags für die grundbesitzenden Stände gewählt wurde.

Nach der Revolution von 1848 setzte sich Tschabuschnigg mit Beharrlichkeit und Nachdruck für Reformen auf allen Gebieten des Lebens ein. Um seinen Horizont zu erweitern, reiste er 1849 nach Frankreich und Belgien, um die dortige Gerichtspraxis zu studieren, und in Paris interessierte er sich vor allem für die Einrichtung und die Ausstattung der Gefängnisse. Als Abgeordneter beschäftigte er sich mit dem Verfassungsentwurf, der Gemeindeordnung, den Grundablösen für die Bauern, der Reform der Stände und des Justizwesens. 1851 wurde er Oberlandesgerichtsrat und nach Graz versetzt. 1859 wurde er Hofrat beim Obersten Gerichtshof in Wien, wo er im Jahr 1861 zum Reichsrat ernannt wurde. Seine Ernennung zum Justizminister im Kabinett von Alfred Józef Potocki erfolgte im Jahr 1870.

Tschabuschnig ging privat auf mehrere ausgedehnte Reisen, so 1869 in den Norden Deutschlands, 1871 nach Ungarn und Polen, 1872 nach Ägypten, Kleinasien und Griechenland. Den Sommer verbrachte Tschabuschnigg – seit 1867 Witwer – in der Regel in seiner Villa in Pörtschach am Wörther See. So auch 1877, nachdem er in Karlsbad zur Kur gewesen war. Der nunmehr 68-Jährige war seit langem kränklich. Als sich sein Zustand in diesem Jahr plötzlich verschlechterte, ließ er sich nach Wien bringen, wo er am 1. November 1877 verstarb.

Constantin von Wurzbach sagte über Tschabuschnig: "Tschabuschnigg war der einzige Minister Österreichs, dessen Brust weder ein Orden seines Vaterlandes noch eines fremden Staates zierte."

Tschabuschnig betätigte sich zeit seines Lebens schriftstellerisch. Er gilt als Anhänger der jungdeutschen Dichtung. Seine Hauptwerke sind Die Industriellen (erschienen in zwei Bänden 1854) sowie Sünder und Toren (zwei Bände, 1875).




Quelle: Artikel Adolf von Tschabuschnigg in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Adolf von Tschabuschnigg

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.