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Biographie

Richard Weiner (6. November 1884, Pisek – 3. Januar 1937)

Richard Weiner war ein tschechischer Dichter.

Richard entstammte einer jüdischen Familie, er war der älteste von fünf Kindern.

Er studierte Chemietechnik in Prag, machte sein Ingenieurdiplom und bildete sich in den Jahren 1906 und 1907 in Zürich und Aachen weiter.

Er arbeitete in einem Labor bei Freising und dann bei Allach (München) im Bereich Malzprodukte.

Im Jahre 1912 geht er nach Paris und widmet sich der Literatur und schreibt und veröffentlicht in Zeitschriften einige Gedichte.

Während der Balkankrise (1912) wird er zum Militärdienst eingezogen. Wieder zurück in Paris veröffentlicht er ein paar wenige Gedichte und im Jahre 1915 – bei einem Besuch seiner Familie in Böhmen – wird er an die serbische Front berufen.

1915 erlitt er einen Nervenzusammenbruch in Folge der Kriegsgeschehnisse, von dem er sich nach einem halben Jahr erholt zu haben schien, und er setzt seine literarische Tätigkeit fort.

Zurück in Paris arbeitet er als Korrespondent.


Als sich sein Gesundheitszustand ab 1932 stetig zu verschlechtern begann und die Pariser Ärzte keine Ursache seiner starken Schmerzen in der Bauchhöhle (nervöser Magen) finden konnten, ging er 1935 zurück nach Prag; erst eine Operation offenbarte, daß er an Magenkrebs leidet – bereits in weit fortgeschrittenem Stadium.

Am 3. Januar 1937 stirbt er in einem Sanatorium in Prag, er wurde auf dem jüdischen Friedhof in Pisek beigesetzt.

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