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Emilie Marie Zanini (1809, Wien – 25. März 1831, Wien)

Lyrik

Künstlerliebe Aus: Emmy. . . . . [Emilie Marie Zanini], Märzveilchen, Sammlung von Novellen, etc., Verlag von Franz Tendler, Wien, 1834, S. 208 ff.


Prosa

Leben für Leben AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash

Aus: Emmy. . . . . [Emilie Marie Zanini], Märzveilchen, Sammlung von Novellen, etc., Verlag von Franz Tendler, Wien, 1834, S. 141 ff.


Märzveilchen Digitalisat Digitalisat

Emmy. . . . . [Emilie Marie Zanini], Märzveilchen, Sammlung von Novellen, etc., Verlag von Franz Tendler, Wien, 1834



Emilie Marie Zanini (1809, Wien – 25. März 1831, Wien)

Emilie Marie Zanini war eine österreichische Dichterin.

Zanini, Emilie Marie (Dichterin geb. in Wien 1809, gest. daselbst am 25. März 1831). Die Tochter eines k. k. niederösterreichischen Regierungsbeamten, verlor sie ihren Vater, als sie 16 Jahre zählte. Sie erhielt den gewöhnlichen Unterricht und außer diesem noch den in der französischen Sprache. Früh zeigte sie Neigung und Talent zur Poesie, und im Alter von zehn Jahren schrieb sie schon Verse, die eine seltene geistige Reife bekundeten. In ihrem fünfzehnten Jahre erschien ihr erstes Gedicht Gunilde in der Bäuerle'schen Theater-Zeitung [1825, Nr. 54]. Es war des Vaters höchste Freude vor seinem bald darauf erfolgten Tode. Nun erst leitete die Mutter die Lecture des Mädchens, das jetzt die Dichtungen von Klopstock und Ramler, dann von Schiller, Goethe, Tiedge und Wieland kennen lernte. Auch erfreute es sich bei seinen Arbeiten des fördernden Rathes von Professor A. Stein, Joh. Gab. Seidl und Castelli. Eine bedenkliche Brustkrankheit, die sich Ende 1830 zu zeigen begann, entwickelte sich aber so rasch, daß Emilie schon nach wenigen Monaten im Alter von erst 22 Jahren derselben erlag. Aus ihrem Nachlasse gab ein F. W. Jaggi einen Band, betitelt: Märzveilchen. Eine Sammlung von Novellen u. s. w. (Wien 1834, Franz Tendler) unter ihrem selbstgewählten Pseudonym Emmy heraus. Biographie, Vorwort und die ganze Redaction des Büchleins verrathen große Geschmacklosigkeit. Der Band enthält vier Erzählungen in Prosa: Kränzel-Märtchen, Rache und Sühnung, Leben für Leben und Heldenmuth aus Liebe und sechs poetische Erzählungen. Die zahlreichen Mängel in Styl und Orthographie fallen nicht der Dichterin, sondern dem Herausgeber zur Last, der sich auch nicht die Mühe gab, die zerstreuten mitunter sehr sinnigen kleineren lyrischen Arbeiten der wirklich begabten Dichterin, die denen im Buche gedruckten weit vorzuziehen, zu sammeln.



Verwendete Quelle: Emilie Marie Zanini in: Deutschsprachige Wikisource.
URL: https://de.wikisource.org/wiki/BLK%C3%96:Zanini,_Emilie_Marie

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