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Jenny Zink, Jenny Zink-Maishof, Pseudonym: P. F. Jezma (22. Oktober 1849, Dresden – 10. Mai 1904, Alland/Österreich)

Prosa

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Jenny Zink, Erweckt!, Aus: Ein Preisausschreiben, Künstler-Noveletten von Hieronymus Lorm preisgekrönt, Herausgegeben von G. Ramberg, S. Fischer Verlag, Berlin, 1889



Jenny Zink, Jenny Zink-Maishof, Pseudonym: P. F. Jezma (22. Oktober 1849, Dresden – 10. Mai 1904, Alland, Österreich)

Jenny Zink war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.

Sie bildete sich unter der Leitung Karl Gutzkows für die Bühne aus und errang in Pest, Prag und Wien Erfolge. Schon während ihrer Bühnenlaufbahn veröffentlichte sie Gedichte, Novelletten und übersetzte die »Madeleines repenties« von Al. Dumas-fils, von dem sie hierzu autorisiert wurde. 1871 zog sie sich von der Bühne auf ihr Gut Maishof zurück. Während dieser Zeit trieb sie verschiedene wissenschaftliche und litterarische Studien und unternahm alljährlich grössere Reisen nach Frankreich, Italien, der Schweiz etc. Den landwirtschaftlichen Betrieb ihres Gütchens, das sie zu einer kleinen Musterwirtschaft gestaltete, leitete sie persönlich und schrieb landwirtschaftliche Artikel für die »Neue Freie Presse« und »Hitschmanns Wiener landwirtschaftliche Zeitung«, welche in landwirtschaftlichen Kreisen grosses Aufsehen hervorriefen. Diese Artikel waren für sie die Veranlassung, sich auch auf anderen Gebieten schriftstellerisch zu versuchen, und der Versuch gelang über alles Erwarten. Mehrere Novellen und ein Roman erstanden nach einander. Die erste Novelle von ihr, übersetzt von Prinz Franz von Koburg, veröffentlichte Madame Adam im Februarheft der »Nouvelle Revue« (1886). In ununterbrochener Folge erschienen hierauf in der »Schönen blauen Donau«, »Presse«, »Deutsche Revue«, »Schlesische Zeitung«, »Hamburger Nachrichten«, »Leipziger Illustrierte Zeitung« etc. etc. eine grosse Anzahl Novellen und Feuilletons. Eine Novellette »Eine Preiskonkurrenz« von J. Z.-M. ward bei der Preiskonkurrenz der Wiener Kunst-Chronik preisgekrönt. 1889 trat J. Z.-M. zum erstenmal mit einem Novellenband in die Öffentlichkeit: »Das Buch für die Hochzeitsreise«. Demselben ward auf der Chicagoer Welt-Ausstellung (Österr. Frauen-Abteilung) eine Medaille zuerkannt. In den letzten Jahren erschienen in den gelesensten Blättern eine grosse Anzahl belletristischer Feuilletons von J. Z.-M. Dem »Neuen Wiener Journal« gehört sie als ständige Feuilletonistin an. Ein Drama »Abgründe« und ein Volksstück »Was a Windstoss z'samm'weht« harren der Aufführung. Die Frauenbewegung ebenso wie die Friedensidee haben an J. Z.-M. eine eifrige Fördererin, in ihrer Eigenschaft als Vicepräsidentin des Litterarisch-Künstlerischen Vereins zur Verbreitung der Friedensidee, sowie als Ausschussmitglied[465] des Vorstandes des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien ist sie eifrig für die Förderung dieser beiden Bewegungen thätig.




Verwendete Quelle: Sophie Pataky, Lexikon deutscher Frauen der Feder, Band 2, Berlin, 1898


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