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Eddy Beuth – Komm, laß Dich umfangen . . .     Zur Biographie

Aus: Liebeslieder moderner Frauen, Eine Sammlung von Paul Grabein, Hermann Costenoble Verlag, Berlin, 1902, S. 29



Komm, laß Dich umfangen . . .

Komm, laß Dich umfangen, fest, so fest,
daß sehnend mein Herz das Deine fühlt.
Ist's Dir nicht, als wenn der Sommerwind
in spielender Glut in dem Haar Dir wühlt?


Du bist meiner wilden Sehnsucht Ziel,
daß Du Mich begehrest, glühend und heiß,
nur einmal, Du Stolzer, einmal nur!
O Du – und wie süß ich zu küssen weiß.


Meine Lieb' ist gestorben. Sie schläft, sie schläft
beim toten Geliebten. Doch ist entfacht
meine Sehnsucht nach sinnbethörendem Glück,
geschenkt in berauschender Sommernacht.


In einer Nacht, da Du zitternd flehst
auf den Knieen vor mir um den höchsten Preis,
dann schenk ich Dir hin, was Dich selig macht.
O Du – und wie süß ich zu küssen weiß!




Eddy Beuth - Komm, laß Dich umfangen . . .