ngiyaw-eBooks Home

Richard Wilhelm (Übersetzer) – Chinesische Sommergedichte

Gedichte

Richard Wilhelm (Übersetzer) – Chinesische Sommergedichte, Tsingtau, 1919

Frühsommer.

In den grünen Weidenzweigen
Zirpen die Zikaden.
Warme Luft kommt lind geflossen,
Rühret leis die Saiten.

Vor des Fensters grünen Matten
Blinkt das klare Wasser,
Und des Schachspiels Steine rücken,
Wecken mich im Schlummer.

Rieselregen ging vorüber,
Lotosblätter schwanken.
Des Granatbaums Blühen brennen
Rot im grünen Laube.

In des Lotosblattes Fläche
Laß ich spielend gleiten
Reinen Wassers Perlentropfen,
Die sich zitternd runden.

Su Dung Po.


Sommerlandschaft.

Die Ebne dehnt sich ferne zum Horizont,
Und Feuerwolken brennen in trockner Luft,
Den ganzen Tag fiel noch kein Regen.
Wanderer sehnt sich nach Rast und Kühle.

Die leichten Segel gleiten herab am Mast,
Die Ruder sinken. Still zwischen Schilf und Rohr
Entgeht man Sonnenbrand und Hitze.
Abends im kühlen die Schiffer plaudern.

So fließt das Leben dennoch erträglich hin –
Warum willst du im dichten Gewühl des Markts
Nach Geld und Ehre ruhlos haschen,
Stöhnend vor Hitze im Kampf des Lebens.

Es gibt der stillen, heimlichen Orte noch
Auf steilen Felsen oder an Flusses Rand,
Da man von aller Sorgen Drängen
Lösen sich mag und des Lebens freuen.

Liu Ki King.


Der Schmetterlingstraum.

Einst träumte dem Dschuang Dschou er sei Schmetterling.
Er flatterte umher als Schmetterling und freute seines Lebens
Sich und wusste nichts mehr von Dschuang Dschou. Da
wacht er plötzlich auf, nun war er wirklich und wahrhaftig
wieder der Dschuang Dschou.

Jetzt weiß ich nicht, ob der Dschuang Dschou geträumt,
daß er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling
nun träumt, er sei Dschuang Dschou. Und doch
ist sicherlich Dschuang Dschou  von einem
Schmetterling verschieden. Das ist der Wandel aller Dinge.

Dschuang Dschou.
 

 

Kahnfahrt.

1.

Die Sonne sinkt. Schön ist's im Kahn zu treiben,
Ein leichter Windhauch regt die Wellen sacht.
Der Lotos duftet, Bambus säumt die Ufer,
Und Kühle winkt uns aus des Haines Nacht.

Die Freunde mischen Eis zum Kühlen Tranke,
Die Mädchen wählen Lotoswurzeln aus:
Da hebt sich eine Wolke schwarz zu Häupten –
Rasch noch ein Lied! Der Regen treibt nach Haus.
 

2.

Der Regen kommt, durchnäßt die Teppichmatten,
Ein Windstoß trifft des leichten Kahnes Bug,
Der armen Schönen rote Röche klatschen,
Und trüb zerfließt der Schminke holder Trug.

Das Schiff legt an, das Tau die Weiden rüttelt,
Der Vorhang flatternd peitscht der Wogen Gischt.
Beim Heimweg fühlt erschauernd man ein Frösteln,
Als wenn der Herbst sich in den "Sommer mischt.

Du Fu.


Der Neumond.

Ich zieh den Vorhang auf, da steht der neue Mond.
Die Stufen steig ich nieder, ihn zu grüßen.
Ich rede leise Worte, die kein Mensch vernimmt.
Da Kommt der Wind und löst mir meinen Gürtel.

Li Duan.


Erwartung.

Die jungen Schwalben fliegen,
Das schmucke Haus ist still und leer,
Der Bäume Schatten wiegen
Sich leis zur Mittagszeit. –

Der Abend ist gekommen,
Ich Kühle mich im frischen Bad,
Und mit dem seidnen Fächer
Spielt meine weiße Hand.

Und leise senkt der Schlummer
Auf meine müden Augen sich,
Ich lehne mich Ins Polster
Und schlummre selig ein.

Da hör ich plötzlich Klopfen.
Wer ist's, der mich im Traume stört?
Ach! Nur des Windes Säuseln
Im schlanken Bambushain. –

Und der Granaten Blüten
Tun ihre seidnen Knospen auf,
Wenn alle Sommerblumen
Schon längst vorüber sind.

Ich denke dein, mein Lieber,
Und breche leise einen Zweig,
Ich schau in seiner Blüten
Gefülltes Rot hinein.

Wie lange wird es dauern,
Bis sie verweht vom kalten Wind,
Und nur die grünen Blätter
Allein noch übrig sind. –

Ich schau auf diese Blume
Und warte treulich, bis du kommst.
Ich will sie sorgsam hüten,
Daß nicht ihr Tau zerrinnt.

Su Dung Po.


Treue Liebe.

Ja, meinen Liebsten hab ich lieb,
Ich kenne ihn und er kennt mich,
Wir sind vereint in Ewigkeit.

Solang der Berge Gipfel dauern,
Solang die Ströme trocken nicht,
Solang's nicht Winters blitzt und donnert,
Solang im Sommer Schnee fällt nicht,
Solang noch Erd und Himmel stehen:
Solang verlassen wir uns nicht.

Han Zeit, Schang Ye.


Nach dem Gewitter.

Überm Wasser fernes Donnern,
Regen kommt herangezogen,
Und die dichten Tropfen plätschern
Von dem Lotosblatt ins Wasser.

Überm Gartenhaus da leuchtet
Stark und hell ein Regenbogen. –

Hingelehnt auf das Geländer
Wart ich bis der Mond hervorkommt. –

Und die Abendschwalben flattern
Um die bunt bemalten Pfeiler. –

Nieder rauscht der Seidenvorhang,
Unbewegt vom Lufthauch hängt er –
Neben meinem Kissen liegen
Aufgelöst des Haares Spangen. –

Ou Yang Siu.


In der Ferne.

Wie glänzt der lichte Mond so silberweiß!
Durch meines Bettes Vorhang dringt sein milder Schein
Und trifft mich wachend an, von Sehnsucht schwer.
Ich stehe auf und wandle in das Licht hinein . . .
Wohl heißt es, Reisen sei so schön und frei,
Doch schöner ist's, des Wiedersehns sich freun;
Denn in der Ferne irr' ich einsam nur
Und meines Herzens Sinnen trage ich allein. –
Ich blicke in die weite Nacht hinaus,
Dann kehr ich seufzend zu dem Lager wieder –
Die heißen Tränen steigen mir auf
Und fallen auf meine Kleider nieder.

(Han-Zeit).


Die Lotosblumen.

Unterm Laub des roten Ahorns
Blitzt des Teiches Schimmer auf,
Kühlend naht des Herbstes Frische.

Und der Fürst des Abendhimmels
Wandelt unter grünem Schirm,
Dicht umringt von tausend Feen.

Zart erröten Ihre Wangen,
Hell und duftig wie der Tag
Füllen sie des Teiches Fläche.

Plötzlich wogt in vollen Tönen
Übers Wasser her ein Lied,
Doch die Sängrin ist verborgen. –

Abseits weilt am andern Ufer
Eine Blume aus dem Mond,
Die zur Erd herabgesunken.

Und sie schämt sich ihrer Blässe.
Heimlich hat sie sich gefärbt,
Und erstrahlt in ros'ger Schöne.

Keusch schlägt sie die Augen nieder
Zu der Wogen Spiegelgold,
Und sie sinnet in die Ferne. – –

Mönch Dschung Schu.


Die Liebe zum Lotos.

Von Blüten der Gewächse
zu Land und Wasser sind gar viele, die man lieben mag.
Der Eremit vom Dsinstaat, Tau Yüan Ming,
er liebte ganz besonders das Chrysanthemum.
Seit Glanz und Reichtum in der Tangzeit mächtig wurden,
ist die Päonie allgemein beliebt. –
Ich liebe mir den Lotos,
wie er so aus dem Schlamm hervorkommt und doch nicht befleckt wird,
wie er sich setzt in reinen Fluten und dadurch nicht eitel wird,
im Innern frei, nach aussen aufrecht,
ganz ohne Kletterranken oder Zweiggeschlinge.
Sein Duft ist in der Ferne doppelt rein.
Selbständig steht er da und still.
Man mag ihn aus der Ferne schauen
doch mit sich spielen lässt er nicht
Ich denke wohl, die Chrysantheme
ist von den Blumen die Einsiedlerin.
Und die Päonie
ist von den Blumen all die Prächtigste.
Der Lotos ist der Weise in der Blumenwelt--
Ach! daß jemand die Chrysanthemen liebe,
hat man seit Tau Yüan Ming gar selten nur gehört.
Und wer teilt meine Liebe zu dem Lotos wohl?
Die Liebe zur Päonie aber
entspricht so ganz, der großen Menge.

Dschou Dun I.


Der Fischer.

Am hohen Felsgestade
Der Fischer schlief im Kahn,
Doch als der Morgen dämmert,
Macht er ein Feuer an.

Als sich der Rauch verzogen,
Steigt auf der Sonne Glühn,
Ein lautes Rufen schickt er
Durch Berg und Wassers Grün.

Er blickt hinauf an den Himmel,
Dann treibt durch den Strom er dahin,
Am Felsen fliegen die Wolken
Sie wissen nicht wohin. –

Liu Dsung Yüan


Auf dem Turm der Störche und Elstern.

Die welke Sonne schwindet hinter Bergen,
Der gelbe Fluß verliert sich fern im Meer.
Willst du die Welt zu Füßen liegen sehen,
So steig empor noch eine Stufe mehr.

Li Tai Be.


Sommergedichte1

Die ärmliche Hütte.

Nicht die steilen Felsenklüfte
Sind des Berges Ruhm;
Wohnen Genien im Haine,
Ist er Heiligtum.
Nicht die bodenlose Tiefe
Giebt dem Wasser Kraft;
Drache muß die Fluten rühren,
Daß es Heilung schafft.
Ärmlich nur ist meine Hütte,
Wehrt dem Regen kaum;
Eigner Wert versammelt Freunde
In dem engen Raum.
Und die Stufen decken moosige Flecken,
Durch den Vorhang dringt der Wiesen grüner Schein.
Nur die Besten einigt frohe Laune,
Ferne bleibt uns alles, was gemein.
Sanfter Zither leises Tönen
Zu der Vorzeit heiligen Gesängen –
Nicht verwirrt uns roher Flöte Gellen
Noch des Amtes rastlos Mühn und Drängen.
Mancher, der auch nur ein Strohdach hatte,
Zeigte tüchtig sich in alten Zeiten.
Und hat nicht der Meister selbst gesprochen:
Was hat Ärmlichkeit der Wohnung zu bedeuten?

Liu Yü Si.


Nächtliche Heimkehr zum Hirschtorberg.

Die Klosterglocke tönt, der Abend dämmert,
Und heimwärts drängt das Volk sich um die Fähre,
Den Fluß entlang verliert sich's in die Dörfer.
Im letzten Kahn zu meinem Berg ich kehre.

* * *

Der Mond durchdringt die nebeldichten Zweige,
Er öffnet sich mir traut die alte Klause.
Das Felsentor, der Kiefernweg so stille,
Der müde Pilger fühlt sich hier zu Hause.

Mong Han Jan.


Bergfelsen.

Durch steiles Felsgeklüft fühlt mich der schmale Pfad
Im Dämmerlicht zum fledermausumschwirrten Kloster.
Ich ruhe auf des Tempels Stufen, wo vom Regen
Die Blätter der Bananen frisch, die Jasminblüten duften.
Der Mönch erzählt von all den vielen Buddhabildern,
Die in die Wand gehau'n, sie seien Meisterwerke,
Und eine Fackel holt er, sie ins Licht zu setzen,
Doch sieht man wenig in dem ungewissen Flackern.
Ein Bett bereitet er sodann und kehrt die Matten,
Und stellt vor mich die Abendsuppe hin,
Einfach Gemüse, schlichten Reis, doch für den Hunger gut. –
Tief ruht und still die Nacht, die hundert Stimmen
Der Zirpen, die den Tag durchlärmten, schweigen.
Dort hinter Felsenzacken kommt der Mond hervor
Und füllt mit seinem Schein des Fensters Gitterwerk.

* * *

Der Tag erwacht. Ich wandre einsam ohne Pfade
Talein, talaus, bergauf, bergab im Nebelrieseln.
Rot strahlt der Berg, das Tal mischt grüne Lichter
Und bunte Farben schimmernd in das Leuchten.
Oft treff auf Stämme ich von Kiefern oder Zedern
Uralt und stark, die wohl zehn Männer kaum umspannten.
Dem Bache folgend schreite ich mit nackten Füßen
Auf wohlgewählten Steinen klüglich durch die Flut
Des Wassers Rauschen klingt mir in den Ohren,
Indeß der Wind mit meinen Kleidern spielt. –
So macht Natur das Leben frei und fröhlich.
Wozu doch treten wir in das Getrieb des Alltags ein,

Wo wir gespannt in harte Sklavenketten? –
Ach, könnten wir, die wir die Freiheit kennen,
Doch bis zum Alter solch ein Leben führen
Und nie zurück mehr müssen in der Menschen Schwarm! –

Han Yü.


Sommerabend in den Bergen.

Nebel sieht  man in den Bergen brauen,
Scheidend blickt die Sonne durch den Bambushain.
Vöglein flattern nach des Daches Giebel,
Und der Rauch steigt in die Abendluft hinein.

Wu Yün.


Beim Lesen des Buchs von den Bergen und Meeren.

Frühsommer ist's. Es wachsen Gras und Bäume,
Rings hängen um das Haus die Zweige nieder,
Die Vöglein singen fröhlich ihre Lieder,
Auch mir sind traut der stillen Hütte Räume.

Des Pflügens und des Säens Arbeit ist getan,
Zu meinen Büchern kehr ich nun beglückt,
Fern bin ich allem Lärm der Welt gerückt,
Nur Freunde halten oft den Wagen bei mir an.

Erfreut bewirt ich sie mit selbstgebrautem Wein
Und meines Gartens Früchte setz ich ihnen vor.
Ein leichter Regenschauer steigt im Ost empor,
Und kühlen Windhauch führt er mit, erfrischend rein.

Wenn ich so lese von des alten Königs Reisen
Wenn ich durchblättre dann das Buch von Berg und Meer,
Da breitet Erd und Himmel sich vor meinen Blicken:
Und was bedarfs zu wahrer Freude mehr?

Tau Yüan Ming.


Mit dem Ging Ting Berg allein.

Die Vögel alle flogen hoch und höher,
Und auch die letzte Wolke segelt fort ins Blau –
Nur einer bleibt beständig mir und näher:
Der Berg mit seiner Felsen ernstem Grau.

Li Tai Be


Der Pavillon des trunknen Greises.

Rings um den Kreis von Pu sind lauter Berge.
Von allen Gipfeln aber sind im Süden die durch ihrer
Wälder Grün und ihrer Felsen Formen ausgezeichnet.
Wenn man hinüberschaut, so ist darunter einer,
der grün bewachsen und von reiner Linienführung ist:
Das ist der Langyaberg.
Wenn man in seinen Tälern ein paar Meilen wandert,
hört man allmählich eines Bächleins Murmeln.
Es sprudelt zwischen zwei der Gipfel klar hervor:
Das ist die Weinquelle.
Der Weg führt dann gewunden um die Felsengipfel her.
Da steht ein Pavillon mit hoch geschwungnem
Dach an jener Quelle:
Das ist der Pavillon des trunknen Greises.
Wer hat den Pavillon erbaut?
Es war der Bergmönch Götterfreund.
Wer hat den Pavillon benannt?
Es war der Gaugraf selbst, der ihn benannt
Der Gaugraf kommt mit seinen Gästen oft
zum Trinkgelage her.
Er trinkt dicht viel, doch wird er immer trunken.
Und da an Älter er schon hochbetagt,
drum hat er selber Ihn benannt:
Der Pavillon des trunknen Greises.
Des trunknen Greises Wunsch ist nicht der Wein,
es ist der Aufenthalt bei Berg und Wasser.
Die Freude, die im Herzen er empfindet
an Berg und Wasser,
die genießt er dann im Wein.
Die Sonne steigt, des Waldes Nebel tun sich auf;


sie sinkt in Wolken, und der Felsen Höhlen
gähnen düster.
Solch Wechselspiel von Licht und Dunkel:
das ist der Morgen und der Abend im Gebirge.
Die Heide blüht, und Zauberdüfte atmen.
Die schmucken Bäume stehen in des Laubes
Zier und geben dichten Schatten.
Dann wieder kommt der Wind und Reif und
macht die Höhen klar.
Das Wasser senkt sich und die Steine starren:
Das sind die Jahreszeiten im Gebirge.
Wenn man des Morgens ausgeht und des
Abends wiederkehrt,
so zeigen sich zu jeder Jahreszeit stets andre Blicke,
so ist die Freude unerschöpflich.
Do trifft man Reisigsammler, die singen auf dem Wege,
und Wanderer, die ruhen unter Bäumen.
Es tönen Rufe aus der Ferne,
und aus der Nähe wird die Antwort laut.
Gebückte Greise führen Kinder an der Hand.
So geht es fort tagaus, tagein:
das ist die Wanderschaft des Volks von Fu.
Man setzt sich an den Bach und fischt.
Der Bach ist tief, die Fische groß und fett.
Und aus der Quelle braut man Wein.
Die Quelle duftet und der Wein wird zart.
Des Wild des Berges und das Kraut der Haide
steht bunt gemischt vor seinen Gästen aufgetischt:
das ist das Mahl des Gaugrafs.

Des Mahles Freuden werden nicht gewürzt
durch Saitenspiel und Flötenklang;
doch jagt man sich zur Mahlzeit wohl das Wild,
das Schachspiel reizt die Gegner zum Gewinnen.
Die Becher kreisen, und man steht und sitzt umher
und plaudert lachend:
das ist der Gäste Freude.
Mit schwarzem Barte und in weißem Haar
sitzt einer unter ihnen, in den Stuhl zurücklehnt:
das ist der Gaugraf, welcher trunken ist.
Wenn schließlich dann die Abendsonne
sich den Bergen naht,
wenn dann der Menschen Schatten länger
wachsend durcheinander wirren:
das ist der Gaugraf, welcher heimwärts
kehrt und seine Gäste folgen Ihm.
Der Wälder Schatten werden tiefer,
in allen Zweigen tönt Gezwitscher:
die Wandrer gehen und die Vögel
freuen sich.
Allein die Vögel kennen nur die Freude an
den Wäldern.
sie kennen nicht der Menschen Freude,
Die Menschen ihrerseits, sie kennen nur die Freude,
so mit dem Gaugraf heimzuwandern,
allein sie wissen nicht, daß er,
der Gaugraf, nun sich ihrer Freude freut.
Trunken kann er ihre Freude mitgenießen,
und nüchtern kann er im Gedichte sie beschreiben:
das ist der Gaugraf.
Und wer ist denn dieser Gaugraf?
Es ist aus Lu Ling Ou Yang Siu.

Sommergedichte2 ""