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18. Oktober 2008

Dilia Helena – Stille.     Zur Biographie


aus: Deutscher Dichterwald, Lyrische Anthologie von Georg Schwerer, Verlag Eduard Hallberger, Stuttgart, 1858, S. 534.


Stille.

Wie liebe ich die stillen Seelen!
Die Stille ist des Himmels Bild;
Wie hohe Gaben ich mag wählen,
Die Stille nur aus Heil'gem quillt.


Still ist die Einsamkeit, der Friede,
Es weint in Sehnsucht still der Schmerz,
Und waltet stille Glut und Liebe,
Dringt es am tiefsten in das Herz.


Still sind Gedanken, Blumentriebe,
Still ist der Schlaf, des Todes Schein,
Still ist der Traum mit seiner Liebe,
Bewegt doch still ein edles Sein.





20081018_Dilia Helena - Stille.