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Stanislaw Przybyszewski (7. Mai 1868, Lojewo – 23. November 1927, Jaronty)

Prosa
Himmelfahrt AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Himmelfahrt, Aus: Moderner Musen-Almanach auf das Jahr 1894, Herausgegeben von Otto Julius Bierbaum, Zweiter Jahrgang, Verlag von Dr. E. Albert & Co., Seperat-Conto, München, [1894]


Der Schrei AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Der Schrei, Georg Müller Verlag, München, 1918

Epipsychidion AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Epipsychidion, F. Fontane & Co., Berlin, 1900

Vigilien (Erstausgabe) AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Vigilien, S. Fischer Verlag, Berlin, 1895

Vigilien (Zweite Auflage) AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Vigilien, F. Fontane & Co. Verlag, Berlin, 1901

Androgyne AcrobatReader PDF    epub ePub    MobiPocketReader/Kindle Mobi/Kindle    Kindle azw3/Kindle    Flash Flash    Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Androgyne, F. Fontane & Co., Berlin, 1906

In diesem Erdenthal
der Thränen
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Stanislaw Przybyszewski, In diesem Erdenthal der Thränen, Verlag von Rosenbaum & Hart, Berlin, 1900

Auf den Wegen der Seele Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Auf den Wegen der Seele, Kritik-Verlag, Berlin, 1897

Das Gericht Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Das Gericht, Xenien Verlag, Leipzig, 1913

Die Synagoge des Satan Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Die Synagoge des Satan, F. Fontane & Co., Berlin, o. J.

Erdensöhne Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Erdensöhne, F. Fontane & Co., Berlin, 1905

Das Werk des Edvard Munch Digitalisat Digitalisat

Das Werk des Edvard Munch, Herausgeben von Stanislaw Przybyszewski, S. Fischer Verlag, Berlin, 1894

Im Malstrom Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Im Malstrom, Verein für Deutsches Schriftthum, Berlin, (1897)

Satans Kinder Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Satans Kinder, Verlag von Albert Langen, Paris, Leipzig, München, 1897

Totenmesse Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Totenmesse, F. Fontane & Co., Berlin, 1893

Totentanz der Liebe Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Totentanz der Liebe, F. Fontane & Co., Berlin, 1902

De profundis Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, De profundis, Hugo Storm, Berlin, o. J.

Polen und der heilige Krieg Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Polen und der heilige Krieg, Georg Müllre Verlag, München und Berlin, 1916

Zur Psychologie des Individuums Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Zur Psychologie des Individuums (I u. II), F. Fontane & Co., Berlin, 1892

Schnee Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Schnee, Drama in 4 Akten, Dr. J. Marchlewski & Co., München, o. J.

Gelübde Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Gelübde, Dramatische Dichtung in 3 Aufzügen, Verlag Etzold & Co., München, o. J.

Untiefen Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Untiefen, Drama in 3 Akten, Georg Müller Verlag, München und Leipzig, 1913

Über Bord Digitalisat Digitalisat

Stanislaw Przybyszewski, Über Bord, Verlag C. F. Tiefenbach, Leipzig, o. J.

Stanislaw Przybyszewski (7. Mai 1868, Lojewo – 23. November 1927, Jaronty)

Stanislaw Przybyszewski war ein polnischer Schriftsteller, der zu Beginn seiner Laufbahn auf Deutsch schrieb.

Stanislaw Przybyszewski wurde als Sohn des Dorfschullehrers Józef Przybyszewski und dessen Gattin Dorota, Tochter eines Organisten, geboren. Er besuchte zunächst das deutsche Gymnasium in Thorn (1881 bis 1884), wo er in Konflikte mit seinen Mitschülern geriet und einen schlechten Schulerfolg aufwies. Von der Schuldirektion erhielt er deshalb einen Verweis. Sein Vater schickte ihn danach auf das deutsche Gymnasium Wongrowitz (1884 bis 1889).

Nach dem Abitur begann er in Berlin zunächst Architektur zu studieren, wechselte aber bald zur Medizin. 1892 wurde er Redakteur der in Berlin erscheinenden polnischensprachigen sozialistischen Wochenzeitschrift Gazeta Robotnicza (dt. Arbeiterzeitung). 1893 wurde er wegen der Kontakte zur Arbeiterbewegung der Universität verwiesen. Im gleichen Jahr heiratete er die norwegische Schriftstellerin Dagny Juel und pendelte zwischen 1894 und 1898 zwischen Berlin und Norwegen.

Przybyszewski entwickelte ein großes Interesse für Satanismus sowie die Philosophie von Friedrich Nietzsche und begann ein Bohème-Leben. Zu seinen Freunden in dieser Zeit gehörten Edvard Munch, Richard Dehmel und August Strindberg, die sich in ihrer Berliner Stammkneipe Zum schwarzen Ferkel trafen. 1895 wurde er Mitbegründer der Zeitschrift Pan, veröffentlichte daneben aber auch in Karl Kraus' Fackel und in der Freien Bühne.

1898 zog er mit seiner Frau nach Krakau, wo er Herausgeber der Zeitschrift Zycie (dt. Leben) wurde, in der er sich als Haupt des Jungen Polen profilieren konnte. Im Jahre 1900 musste die Zeitung wegen Zensur- und Finanzproblemen eingestellt werden. Zwischen 1901 und 1905 lebte Przybyszewski in Warschau und begann mit der Übersetzung seiner Werke ins Polnische. Nachdem seine Frau Dagny im Jahre 1901 ermordet wurde, lebte er mit Jadwiga Kasprowicz zusammen, die zuvor ihren Mann, den Schriftsteller Jan Kasprowicz, und ihre Töchter verlassen hatte. In dieser Zeit unternahm Przybyszewski viele Reisen nach Russland, wo er sich großer Popularität erfreute.


1905 zog er mit Jadwiga nach Thorn, wo er, alkoholkrank bis zum Ende seines Lebens, sich einer Entziehungskur unterzog. In diesem Jahr konnten die beiden auch heiraten, da die Scheidung mit Jan Kasprowicz amtlich wurde.

1906 zog das Ehepaar nach München. Das Leben in Deutschland war wegen Przybyszewskis geschwundener Bekanntheit finanziell nicht einträglich. Während des Ersten Weltkrieges sah er sich sogar genötigt, Agitationsschriften gegen Entgelt anzufertigen, doch setzte er sich zu dieser Zeit sehr für eine deutsch-polnische Verständigung ein. Als Vermittler zwischen der deutschen und den slawischen Literaturen gilt Przybyszewski gleichfalls in der Tschechoslowakei, wo er kurze Zeit wohnte und literarisch befruchtend wirkte, bevor er 1919 wieder nach Polen zurückkehrte.

Hier arbeitete er intensiv am Aufbau des neuen polnischen Staates mit. Er war zunächst als Beamter in Posen angestellt und übersetzte bei der Post deutsche Dokumente. 1920 tat er gleiches in Danzig, leitete die polnische Bibliothek und engagierte sich für das polnische Gymnasium in der überwiegend deutschen Stadt. 1924 zog er nach Warschau, wo er in der Zivilkanzlei des Präsidenten der Republik angestellt wurde. In Anerkennung seiner Mitwirkung am Aufbau des jungen Staates wurden ihm das Offizierskreuz und das Kommandeurskreuz des Ordens Polonia Restituta verliehen. 1927 kehrte er nach Kujawien, seiner Heimat, zurück.

Er starb 1927 auf dem Gut Jaronty in der Nähe von Inowroclaw(Hohensalza) im Alter von 59 Jahren. Seine sterblichen Überreste wurden auf dem Friedhof in Gory beigesetzt.

* * *

Przybyszewski schrieb zunächst in deutscher Sprache. Sein Berliner Werk hatte besonderen Einfluss auf Richard Dehmel, aber auch auf den damals in Berlin lebenden August Strindberg.

1899 veröffentlichte er in Zycie das programmatische Manifest der sich neu formierenden naturalistisch-symbolistischen Kunstrichtung Junges Polen, den Confiteor. Es wurde zu einem der wichtigsten programmatischen Texte dieser Gruppe polnischer Literaten. Hinter dem L'art pour l'art stand die Überzeugung, nur die Kunst würde die wesentlichen Wahrheiten des Seins offenbaren und ins Absolute vordringen. In dieser Phase machte er auf den polnischen Schriftsteller Jan Kasprowicz aufmerksam.

Przybyszewski war ein fruchtbarer Schriftsteller, der neben Romanen und Dramen auch Essays veröffentlichte. Zu seinen heute noch bekanntesten Werken zählen Die Gnosis des Bösen (auch als Die Synagoge Satans erschienen) (1897), eine Frucht seiner Auseinandersetzung mit dem Satanismus, sowie sein Roman Der Schrei (pl. Krzyk 1917, dt. 1918). Angeregt war der Titel dieser späten Reminiszenz an Przybyszewskis Berliner Zeit durch Edvard Munchs berühmtes Bild Der Schrei (1903), das dieser Przybyszewski schenkte, nachdem er selbst durch dessen Totenmesse zu dem Werk angeregt worden ist.


Verwendete Quelle: Artikel Stanislaw Przybyszewski in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stanis%C5%82aw_Przybyszewski

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